Was West Coast Swing von traditionellen Swing-Tänzen trennt
Wer in Berlin nach einem modernen Paartanz sucht, stößt schnell auf West Coast Swing, oft kurz WCS genannt. Entstanden an der Westküste der USA aus dem Lindy Hop, hat sich dieser Tanzstil grundlegend gewandelt. Statt zu historischem Big-Band-Jazz tanzt man heute auf aktuelle Popmusik, R&B, Blues, Funk oder Akustik-Tracks. Dadurch unterscheidet sich West Coast Swing deutlich von traditionellen Swing-Tänzen.
Typisch für den Tanz ist die Führung auf einer gedachten geraden Linie, dem sogenannten Slot. Der Leader bleibt weitgehend an Ort und Stelle, während der Follower die Linie entlanggleitet und am Ende jeder Figur mit einem elastischen Zug, der sogenannten Connection, sanft abgefangen oder weitergeleitet wird. Wenn du planst, in Berlin ein Probetraining in der Tanzschule zu absolvieren, hilft es, sich vorab mit dieser linearen Raumaufteilung vertraut zu machen.












