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Breakdance-Technik4 Minuten

Windmill im Breakdance lernen: Schritt für Schritt

Kurz gesagt
  • Die Windmill basiert auf dem kontinuierlichen Abrollen über die Schultern und den oberen Rücken, während die Beine weit geöffnet bleiben.
  • Der Schwung wird durch das gezielte Kicken des Schwungbeins und das Nachziehen des Führungsbeins erzeugt.
  • Die Hände stützen den Körper im Freeze und drücken ihn im richtigen Moment ab, um die Rotation fortzuführen.
  • Ein runder oberer Rücken verhindert das schmerzhafte Aufprallen der Wirbelsäule auf dem Boden.
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Die Windmill ist für viele B-Boys und B-Girls die magische Schwelle zu den echten Power Moves. Mit dem richtigen Verständnis für Schwung und Gewichtsverlagerung knackst du diesen legendären Bewegungsablauf Schritt für Schritt.

Das brauchst du für dein Windmill-Training

  • Sicherer Rückwärts-Freeze (Turtle- und Shoulder-Freeze)
  • Gute Dehnung in den Beinen für eine weite Grätsche
  • Rutschfester, aber glatter Boden wie PVC oder Parkett
  • Keine akuten Schulter- oder Handgelenksbeschwerden

Die Physik hinter der perfekten Rotation auf dem Boden

Die Windmill ist der Inbegriff des Breakdance: Wer sie beherrscht, beherrscht das Spiel mit der Schwerkraft. Doch hinter dem scheinbar mühelosen Kreisen auf dem Boden steckt kein Geheimnis, sondern reine Physik. Der Schlüssel liegt im ständigen Wechselspiel aus Schwung, Gewichtsverlagerung und Hebelwirkung. Wenn du die Power Moves im Breakdance meistern willst, musst du lernen, deinen Körper als rotierende Achse zu begreifen.

Deine Beine fungieren dabei als die Schwungräder, die weit geöffnet bleiben müssen, um das Trägheitsmoment maximal zu nutzen. Sobald du die Beine anwinkelst oder schließt, bricht die Rotation in sich zusammen. Dein Oberkörper wiederum steuert die Höhe und fängt das Gewicht ab. Um die Handgelenke und Schultern bei diesem harten Training optimal zu schonen, solltest du dich vorab mit der Breaking tanzen lernen Basis vertraut machen und dich gezielt vorbereiten.

udansa-Tipp

Trage beim Trainieren am besten ein glattes, langärmliges Shirt oder einen Windbreaker. Das verringert die Reibung auf dem Boden enorm und erleichtert das Abrollen über die Schultern.

In 5 Schritten zur ersten sauberen Windmill

  1. In den Stab-Freeze gehen

    Starte in der klassischen Freeze-Position auf deinen Händen, wobei der Ellbogen deines dominanten Arms fest in deiner Hüfte verankert ist. Deine Beine sind weit geöffnet und deine Stirn berührt fast den Boden.

  2. Den Schwung mit den Beinen holen

    Kick das obere Bein mit maximaler Kraft in weitem Bogen nach hinten und oben weg. Gleichzeitig zieht das andere Bein unter deinem Körper nach, um die erste Rotation einzuleiten.

  3. Über die Schulter abrollen

    Drücke dich mit der Stützhand ab und gleite kontrolliert von der Hüfte auf deine Schulter. Halte den Kopf nah am Boden und den Rücken rund, um den Aufprall abzufedern.

  4. Über den oberen Rücken gleiten

    Rolle flüssig über deinen oberen Rücken zur anderen Schulter, während deine Beine weiterhin die weite V-Form halten. Der Po bleibt während dieses Übergangs in der Luft.

  5. Mit den Händen auffangen und hochdrücken

    Sobald du auf der anderen Schulter ankommst, setzt du deine Hände wieder blitzschnell auf dem Boden auf. Drücke dich nach oben, um zurück in die Ausgangsposition des Freezes zu gelangen.

Die wichtigsten Do's und Don'ts bei der Windmill

So ja

  • Die Beine während der gesamten Drehung maximal gestreckt und gespreizt halten
  • Den oberen Rücken runden, um weich über die Schulterblätter abzurollen
  • Die Hände aktiv nutzen, um den Oberkörper vom Boden wegzudrücken

So nicht

  • Die Beine anwinkeln oder dicht zusammenführen, was den Schwung stoppt
  • Flach auf das Steißbein oder direkt auf die Wirbelsäule fallen
  • Die Arme passiv am Körper lassen und die Stützarbeit vernachlässigen

Deine Checkliste für das Windmill-Training

Vor dem Training

Vorbereitung

Beim Bewegungsablauf

Währenddessen

Häufige Fragen

  1. Die Beine müssen während der gesamten Drehung maximal gespreizt bleiben. Sobald du die Knie beugst oder die Beine schließt, verlierst du den Schwung und kollidierst mit dem Boden.

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