Ein absoluter Meilenstein der urbanen Tanzgeschichte ist das Erlernen von Popping und Locking. Beide Richtungen entstanden an der US-Westküste, unterscheiden sich jedoch grundlegend in ihrer Dynamik. Eine präzise Anleitung für die Popping-Basics beginnt immer mit dem sogenannten Pop oder Hit: dem blitzartigen Anspannen und sofortigen Entspannen bestimmter Muskelgruppen, meist in den Armen, Beinen oder der Brust, genau auf den Schlag der Musik. Um diesen Effekt sauber auszuführen, sind gezielte Isolationsübungen aus dem Hip-Hop unerlässlich. Du lernst dabei, einzelne Körperpartien völlig unabhängig voneinander zu bewegen.
Im Gegensatz zur mechanischen Illusion des Popping steht das dynamische Locking. Wer die Locking-Schritte lernen will, setzt auf schnelle, klar definierte Armbewegungen, die in einer eingefrorenen Position, dem Lock, enden. Dieser Stil ist extrem ausdrucksstark, humorvoll und lebt von schnellen Handgelenksdrehungen, den Twirls, und tiefen Kniebeugen. Beide Richtungen erfordern ein hohes Mass an Körperkontrolle, das du am besten durch regelmässiges, fokussiertes Techniktraining aufbaust.