Die Magie der engen Verbindung verstehen
Kizomba ist kein Tanz der schnellen Drehungen oder spektakulären Hebefiguren. Die Magie dieses angolanischen Tanzes liegt in der feinen, fast unsichtbaren Verbindung zwischen den Tanzenden. Um erfolgreich Kizomba-Schritte lernen zu können, musst du dich zuerst von der Vorstellung lösen, dass deine Füße die Hauptarbeit leisten. Beim Kizomba geht die Bewegung vom Oberkörper und vom Becken aus. Die Schritte folgen dieser Gewichtsverlagerung ganz natürlich.
Für Einsteiger ist die ungewohnte Nähe oft die erste Hürde. Während wir beim Standardtanz oder beim Salsa meist eine gewisse Distanz wahren, basiert die klassische Kizomba Haltung auf einem engen Brust-an-Brust-Kontakt. Diese Nähe ist jedoch keineswegs aufdringlich, sondern rein funktionell: Sie ermöglicht es dem Folgenden, jede Gewichtsverlagerung des Führenden sofort und ohne Verzögerung zu spüren. Wenn du dich auf diese Verbindung einlässt, wirst du merken, wie mühelos sich die Bewegungen auf der Tanzfläche anfühlen können.

