Das Gehirn ist auch im reifen Alter erstaunlich anpassungsfähig und formbar. Wenn wir neue Bewegungsabfolgen lernen, entstehen im Kopf frische neuronale Verknüpfungen. Beim Tanzen nutzen wir das sogenannte motorische Gedächtnis, das eng mit unseren visuellen und emotionalen Zentren verknüpft ist. Anstatt Zahlen oder reine Richtungen auswendig zu lernen, aktivieren wir beim Einprägen von Tanzschritten ein ganzes Netzwerk aus Sinnen. Wer gezielt visuelle Brücken baut und Bewegungen in kleine, logische Einheiten zerlegt, entlastet das Arbeitsgedächtnis enorm. Das hilft nicht nur im Kurs, sondern ist auch ein hervorragendes Training im Rahmen der Demenzprävention. Eine wunderbare Ergänzung hierzu bietet das gezielte Seniorentanz für die Gesundheit, das den Körper schont und den Geist fordert. Wer sich zusätzlich allgemein über die Vorteile von Bewegung in der zweiten Lebenshälfte informieren möchte, findet wertvolle Impulse im Ratgeber zum Thema Tanzen ab 50.