Zwei Welten auf dem Parkett
Wer sich zum ersten Mal mit dem Paartanz beschäftigt, stößt schnell auf zwei Begriffe, die oft wie Gegensätze wirken: Gesellschaftstanz und Social Dance. Der grundlegende gesellschaftstanz social dance unterschied liegt vor allem in der Struktur und dem Rahmen, in dem sich die Tanzenden bewegen. Beim klassischen Gesellschaftstanz, wie er traditionell in einer Tanzschule unterrichtet wird, steht das gemeinsame Erlernen eines festen Repertoires im Vordergrund. Hierzu gehören die Standard- und Lateintänze des Welttanzprogramms, die Paare meist in einer festen Tanzhaltung durch den Saal bewegen. Die Atmosphäre ist oft von einer gewissen Förmlichkeit geprägt, die den Tänzen einen eleganten, feierlichen Charakter verleiht.
Im Gegensatz dazu hat sich die moderne Social-Dance-Szene mit Stilen wie Salsa, Bachata oder West Coast Swing eine ganz andere Welt geschaffen. Hier geht es weniger um das exakte Einhalten einer vorgegebenen Tanzrichtung oder das Abspulen gelernter Choreografien, sondern um die spontane Kommunikation im Moment. Wenn du vor der Entscheidung stehst, ob du dich für eine klassische Tanzschule oder Tanzparty entscheidest, solltest du dich fragen, welches Gefühl du auf der Tanzfläche suchst. Im Social Dance ist das Wechseln der Partner nach jedem Lied absolut üblich, was die Szene extrem dynamisch und nahbar macht.


