Warum Rhythmusgefühl reine Übungssache ist
Bevor du dich mit Schritten und Drehungen beschäftigst, steht die Musik im Mittelpunkt. Jedes Lied besitzt eine innere Struktur, die durch den Takt und das Tempo vorgegeben wird. Wenn du lernst, den Takt deines Hochzeitstanzes zu bestimmen und als festes Fundament zu nutzen, verliert der Eröffnungstanz sofort seinen Schrecken. Du musst kein Musiker sein, um den regelmäßigen Schlag, den sogenannten Beat, in einem Popsong oder einer klassischen Melodie zu hören. Dieses rhythmische Fundament gibt dir die Sicherheit, die du für die Bewegung brauchst.
Das Tempo eines Liedes wird in Beats per Minute (BPM) gemessen. Zusammen mit der Taktart, meist ein 3/4-Takt oder ein 4/4-Takt, bestimmt diese Geschwindigkeit, welcher Tanzstil überhaupt infrage kommt. Ein schneller 3/4-Takt verlangt nach einem Wiener Walzer, während ein langsamerer Dreiertakt perfekt für den Langsamen Walzer ist. Wenn du diese Werte kennst, kannst du gezielt nach dem passenden Tanzkurs suchen. Schau dir zur zeitlichen Planung auch unseren Ratgeber Hochzeitstanz vorbereiten: Dein stressfreier Zeitplan an, um stressfrei ans Ziel zu kommen.


