Ein typischer Jazz Tanzkurs ohne Partner beginnt immer mit einem gründlichen Warm-up. Hierbei wird der gesamte Körper mobilisiert, gedehnt und aufgewärmt. Ein zentrales Element, das du von Beginn an lernst, sind die sogenannten Isolationen. Dabei bewegst du einzelne Körperteile, zum Beispiel nur den Kopf, die Schultern oder das Becken, völlig unabhängig vom Rest des Körpers. Das schult die Koordination und legt das Fundament für alle weiteren Bewegungen.
Nach dem Aufwärmen folgen die ersten diagonalen Übungen durch den Raum. Hier kommen die typischen Jazz Dance Basics ins Spiel. Dazu gehören fließende Schritte wie der "Jazz Walk", bei dem du geschmeidig und mit leicht gebeugten Knien durch den Saal gleitest, oder der "Chassé", ein eleganter Wechselschritt. Auch einfache Drehungen und kontrollierte Gewichtsverlagerungen werden Schritt für Schritt aufgebaut. Am Ende einer Stunde wird meistens eine kurze, mitreißende Choreografie getanzt, bei der du das Gelernte direkt zur Musik ausprobieren kannst.