Viele Tanzanfänger machen den Fehler, zu früh zu viel zu wollen. Sie sammeln Figuren wie Trophäen, beherrschen aber keine davon flüssig. Für ein stabiles Muskelgedächtnis ist jedoch Qualität entscheidend, nicht Quantität. Es ist weitaus effektiver, drei Grundschritte und eine einfache Drehung blind zu beherrschen, als zwanzig komplexe Wickelfiguren, bei denen man ständig ins Stolpern gerät.
Nutze die Kraft der Visualisierung, wenn du gerade keinen Tanzpartner zur Hand hast. Das reine gedankliche Durchgehen der Schritte aktiviert im Gehirn dieselben Areale wie die tatsächliche Bewegung auf dem Parkett. Wenn du dann das nächste Mal eine Tanzschule betrittst oder dich auf einer Party ausprobierst, wirst du merken, wie viel schneller dein Körper die gelernten Muster wieder abruft. Lass locker, vertraue deinem Körper und gib ihm die Zeit, die er für diese wunderbare Transformation braucht.