Verbindungspunkte machen zwei Abläufe überschaubar
Wenn du Arme und Beine unabhängig bewegen möchtest, brauchen beide zunächst einen klaren eigenen Ablauf. Beim Zusammensetzen laufen sie trotzdem auf einer gemeinsamen Zeitspur. Ein Verbindungspunkt bezeichnet einen konkreten Moment: etwa den Schritt auf Zählzeit eins, bei dem die Arme ihre geöffnete Position erreichen. Entscheidend ist das gleichzeitige Ankommen, nicht das gleichzeitige Beginnen jeder Bewegung.
Für die folgende Anleitung dient eine vereinfachte Vorübung für einen Bhangra-Kurs: acht kleine Schritte am Platz mit abwechselndem Gewichtswechsel, ohne Sprünge. Die gebeugten Arme öffnen sich auf eins schräg nach außen und sinken auf fünf neben den Körper. Dazwischen bleiben sie zunächst in ihrer Position. Das ist eine Lernhilfe, keine festgelegte traditionelle Bhangra-Figur. Verwende im Kurs später die tatsächlich unterrichteten Armformen und Schritte.
Bei Samba gilt dasselbe Prinzip, aber mit deren eigener Schrittunterteilung: Eine Folge auf „eins a zwei“ darf durch die Arme keinen zusätzlichen Schritt bekommen. Auch beim Grapevine mit sicherem Abschluss muss die Fußfolge vollständig bleiben, bevor etwas hinzukommt. Eine andere Kombination zweier Bewegungsspuren zeigt der Tshwala Bam mit Schulter- und Fußwechseln. Übertrage jeweils die Methode, nicht die Armform eines anderen Tanzes.




