Münsters Bühnen lassen sich historisch einordnen
Für Tanztheater Münster sind zwei Häuser wichtige Bezugspunkte: das Theater Münster und das Theater im Pumpenhaus. Die überlieferten Beschreibungen stehen für unterschiedliche Wege, Tanz auf eine Bühne zu bringen. Beim Theater Münster nennen sie eine eigene Tanzsparte, Tanz Münster, und ein international zusammengesetztes Ensemble mit Schwerpunkt auf zeitgenössischem Tanz. Für das Pumpenhaus beschreiben sie freie Produktionen und Gastspiele.
Die Namen helfen bei der historischen Orientierung: Daniel Goldin leitete das Tanztheater am Theater Münster von 1996 bis 2012. Eine spätere Hausbeschreibung nennt Lillian Stillwell als Tanzdirektorin und Chefchoreografin. Daraus lässt sich ohne aktuelle Bestätigung keine heutige Leitungsbesetzung ableiten. Das Pumpenhaus wurde 1985 in einem ehemaligen Abwasserpumpwerk eröffnet. Diese Eckpunkte erklären Herkunft, nicht den nächsten Aufführungstermin.
Ein Hausname bezeichnet zunächst einen Produktionszusammenhang, noch keine bestimmte Ästhetik. Ein Ensemble kann unterschiedliche choreografische Handschriften erarbeiten; eine Gastspielbühne kann sehr verschiedene Arbeiten zusammenbringen. Die größere Einordnung zwischen Zuschauen und eigenem Tanzen findest du auf der Seite Tanzen in Münster: Unterricht, Tanzfläche und Bühne. Hier steht die Aufführung als künstlerische Arbeit im Mittelpunkt.






