Kursstufen lassen sich nicht einfach übertragen
Wenn du in Wien nach einer Pause Unterricht suchst, ist der frühere Kursname nur eine grobe Orientierung. Bezeichnungen wie Aufbaukurs oder Fortgeschrittenenkurs verraten allein nicht, welche Bewegungen vorausgesetzt werden. Ein Abschluss beschreibt außerdem, was du damals gelernt hast, nicht automatisch, was du heute ohne Hilfe abrufen kannst. Entscheidend ist, ob die Grundlagen für die neuen Inhalte verfügbar sind.
Dazu gehören im Paartanz Rhythmus, vollständige Gewichtswechsel und die Verbindung mit deiner Begleitung. Eine Figur wiederzuerkennen ist etwas anderes, als sie selbst einzuleiten oder auf ein Führungssignal zu reagieren. Auch Übergänge zählen: Bei verbundenen Foxtrott-Figuren zeigt sich beispielsweise, ob du nach einer bekannten Bewegung ohne zusätzlichen Ausgleichsschritt weiterkommst.
Deine Einordnung sollte deshalb pro Tanz erfolgen. Ein sicherer Grundschritt in einem Tanz ersetzt keine fehlenden Grundlagen in einem anderen. Bei einem Kurs mit mehreren Tänzen zählt auch die Breite deiner Kenntnisse. Notiere dabei deine frühere Rolle: Eine neue Rolle kann zusätzliche Grundlagen verlangen, obwohl du die Figuren kennst. Ohne frühere Unterrichtserfahrung gehört deine Suche dagegen zum ersten Tanzkurs für Anfänger in Wien. Nach einer Pause geht es darum, vorhandenes Wissen einer passenden Lernstufe zuzuordnen.





