Ein Festival verbindet unterschiedliche Rollen
Zürich Tanzt wurde 2006 ins Leben gerufen. Zum dokumentierten Festivalkonzept gehörten Kurse, Aufführungen, Filmvorführungen und Partys an unterschiedlichen Spielorten in Zürich. Der gemeinsame Rahmen verband damit Angebote, bei denen das Publikum selbst in Bewegung kam, mit solchen zum Beobachten. Daraus lässt sich die Grundidee verstehen, aber kein aktuelles Programm oder heutiger Zugangsanspruch ableiten.
Für deine Orientierung ist die Rolle im einzelnen Angebot hilfreicher als der Tanzstil allein. Ein Tanz kann als kurze Einführung vermittelt, als ausgearbeitete Choreografie gezeigt oder zum freien Tanzen aufgelegt werden. Dieselbe Musik bedeutet deshalb nicht dieselbe Erfahrung.
Im Mitmachformat lenkt eine Anleitung deine Aufmerksamkeit auf eine Aufgabe: beispielsweise Gewicht verlagern, einen Rhythmus aufnehmen oder auf andere reagieren. In einer Aufführung sind Bewegungen bereits gestaltet; du beobachtest ihre Beziehungen. Bei einer Party bestimmst du deine Bewegung weitgehend selbst. Die Unterschiede liegen also bei Anleitung, Gestaltung und Eigeninitiative, nicht bei einer Rangfolge von leicht bis anspruchsvoll. Wenn du den Festivalrahmen mit anderen Ausgehanlässen einordnen möchtest, bietet der Überblick zu Veranstaltungsformaten zum Tanzen in Zürich die breitere Orientierung.





