Eine gemeinsame Sprache muss im Tanzalltag tragen
Wenn du in Zürich englischsprachige Tanzpartner suchst, kann „spricht Englisch“ vieles bedeuten: jemand kann Termine schriftlich abstimmen, aber unter Musik längere Erklärungen kaum verstehen. Oder jemand spricht langsam, kann jedoch sehr präzise sagen, welche Bewegung unangenehm ist. Ein Sprachniveau allein beschreibt diese Unterschiede nicht.
Für eure Zusammenarbeit zählen drei Bereiche: Absprachen, Rückmeldungen und Grenzen. Bei Absprachen geht es etwa darum, ob ihr eine Figur wiederholen oder zur Musik durchtanzen möchtet. Eine Rückmeldung beschreibt, was du wahrnimmst: „I lose my balance here“ heißt, dass du an dieser Stelle das Gleichgewicht verlierst. Eine Grenze ist direkter: „No dips, please“ schließt Figuren aus, bei denen du nach hinten geneigt wirst.
Du brauchst dafür keinen großen Wortschatz. Du brauchst Wörter, die in der jeweiligen Situation nicht erst erraten werden müssen. „Again“ hilft beim Wiederholen, erklärt aber nicht, ob du dieselbe Bewegung langsamer oder mit weniger Druck möchtest. Sprachliche Sicherheit zeigt sich deshalb auch darin, dass du eine Aussage konkretisieren kannst. Falls eure Begegnung auf einem Tanzabend stattfindet, ergänzt der Ratgeber zum ersten Social Dance in Zürich die Hinweise zum Ablauf.







