Gleiche Startbedingungen machen Bausteine verbindbar
Ein Baustein ist eine kurze Bewegungseinheit mit festem Anfang und Ende. Entscheidend ist dabei die Gewichtsverteilung: Stehst du am Ende auf links, kann rechts den nächsten Schritt beginnen. Endet jemand dagegen auf rechts, braucht diese Person einen zusätzlichen Wechsel und kommt leicht zu spät. Jeder wiederholbare Baustein sollte denselben Startfuß freigeben. Eine Fußberührung ohne Belastung hilft dabei. Den Unterschied erklärt die Anleitung zu Touch, Heel und Hook ohne Gewichtswechsel.
Das Beispiel nutzt Achterblöcke: Du zählst zweimal vier gleichmäßige Schläge als eins bis acht. Ein Achterblock ist eine praktische Merkhilfe, aber nicht automatisch eine vollständige musikalische Phrase. Melodie, Gesang und Schlagzeug können größere Abschnitte bilden oder zusätzliche Schläge enthalten. Deshalb setzt du die Bausteine an hörbare Stellen eurer konkreten Aufnahme, statt das Lied blind in Achter zu zerlegen. Die Hinweise zur Tanzbarkeit von Abiball-Eröffnungsliedern erklären diese musikalischen Merkmale.
Die folgenden Bewegungen sind bewusst keine festgelegte Tanzstil-Choreografie. Sie liefern ein Gerüst für eine Gruppennummer zu Musik im Vierertakt. Bei einer bereits gewählten Paartanznummer müssen die Bausteine zum jeweiligen Tanz passen; einen Walzer kannst du nicht in diese Achterzählung pressen.



