Warum der Körper nach dem Training sanfte Übergänge braucht
Wer im reifen Alter mit dem Ballett beginnt, fordert Muskeln, Sehnen und Gelenke auf ganz neue Weise heraus. Eine strukturierte Ballett-Cool-down-Routine ist nach dem Training das wirksamste Werkzeug, um die Regeneration nach der Ballettstunde einzuleiten und schmerzhaften Muskelkater im Ballett vorzubeugen. Während der Stunde stehen maximale Körperspannung und das Halten anspruchsvoller Positionen im Fokus. Das anschließende Dehnen nach dem Ballettunterricht signalisiert dem Nervensystem, dass die Anstrengung vorbei ist und die Erholungsphase beginnt.
Ein plötzlicher Trainingsstopp führt dazu, dass das Blut in den beanspruchten Beinen versackt und Stoffwechselnebenprodukte wie Laktat nur langsam abtransportiert werden. Ein sanfter Übergang durch leichtes Auslockern und statisches Dehnen schont das Herz-Kreislauf-System und erhält die mühsam erarbeitete Flexibilität. Wenn du deine Gelenke nach intensiven Belastungen wie Plie und Releve richtig ausführen möchtest, ist die anschließende Entlastung der Waden- und Fußmuskulatur unverzichtbar.


