Das Musiktempo erklärt nur einen Teil der Belastung
Die Liste zeigt eine große Spanne, aber keine Leiter vom leichtesten zum schwierigsten Tanz. BPM zählt musikalische Schläge pro Minute, nicht die Schritte deiner Choreografie. Auf einem Schlag kann ein Schritt liegen, zwischen zwei Schlägen können zusätzliche Bewegungen vorkommen, und manche Zählzeiten enthalten einen Halt. Deshalb kann Copperhead Road trotz seines langsamen Grundpulses flinke Füße verlangen.
Auch die Länge der Folge ist eine andere Größe als das Tempo. Die 24 Counts von Steve Smiths Copperhead Road und die 40 Counts von Tracy Davis’ Watermelon Crawl beschreiben den Umfang der jeweiligen Wiederholung. Sie verraten nicht, wie viele Meter du zurücklegst oder wie anstrengend eine Runde wird.
Für deine Übungspraxis zählt deshalb die Kombination aus Aufnahme und benannter Fassung. Die vollständige Folge von Cindy Meehls Cowboy Hustle bleibt auf ihrer Tanzseite. Wenn du bei schneller Musik zu spät auf dem Standbein ankommst, hilft zunächst ein klarer Gewichtswechsel beim Rock Step. Für die Belastungsdosierung kannst du deinen Line-Dance-Trainingsplan für die ersten vier Wochen nutzen, statt sofort mehrere schnelle Songs hintereinander zu tanzen.




