Die Zahl beschreibt den Beginn der Wiederholung
Eine Line-Dance-Choreografie besteht häufig aus einer Schrittfolge, die du mehrmals tanzt. Entscheidend für die Wall-Angabe ist, wohin du beim Beginn der nächsten Wiederholung ausgerichtet bist. Die Richtungen, die du zwischendurch einnimmst, werden dafür nicht einzeln gezählt.
Bei einem 1-Wall-Tanz beginnt jeder reguläre Durchgang zur gleichen Front. Trotzdem kann die Folge Drehungen enthalten: Du kannst dich unterwegs anders ausrichten und zum erneuten Beginn wieder zur ursprünglichen Richtung zurückkehren. Bei einem 2-Wall-Tanz startet die Folge in zwei Richtungen, gewöhnlich abwechselnd zur Front und zur gegenüberliegenden Seite.
Ein 4-Wall-Tanz nutzt vier Startrichtungen. Als einfaches Beispiel kannst du dir eine Folge vorstellen, deren Ende dich jeweils um eine Vierteldrehung gegenüber ihrem Anfang versetzt. Dadurch beginnt die bekannte Folge beim nächsten Mal zu einer anderen Seite des Raums. Nach vier regulären Durchgängen ist die ursprüngliche Startrichtung wieder erreicht.
Die Angabe verrät dir weder die Länge der Folge noch ihre konkreten Schritte. Ein benanntes Beispiel findest du beim Tush Push mit seinen 40 Counts: Die Länge und die räumliche Ausrichtung sind zwei getrennte Eigenschaften eines Tanzes.




