Die Choreografie entscheidet, nicht der Song
Eine Tanzliste ist eine Liste von Choreografien, nicht bloß eine Musikauswahl. Derselbe Song kann mit unterschiedlichen Schrittfolgen getanzt werden. Umgekehrt kann eine bekannte Choreografie zu mehreren Songs passen. Für deinen Abend zählt deshalb, ob du die angekündigte Choreografieversion kennst. Tanzname und Name der choreografierenden Person helfen, sie zuzuordnen; manchmal steht zusätzlich eine bestimmte Fassung dabei.
Weitere Angaben beschreiben den Aufbau: Counts sind die gezählten Einheiten einer Folge, Walls die unterschiedlichen Ausrichtungen, in denen sie wiederholt wird. Tags sind eingeschobene Zusatzfolgen, Restarts vorzeitige Neustarts. Diese Angaben helfen beim Wiedererkennen, ersetzen aber keine Kenntnis des Tanzes. Eine kurze Folge kann unbekannte Übergänge enthalten. Auch eine als Beginner bezeichnete Choreografie wird bei einer Party nicht zwangsläufig erklärt.
Ein konkreter Bezugspunkt ist die Version des Tush Push von Jim Ferrazzano: Steht dieser Tanz auf deiner Liste, ordnest du ihn deiner tatsächlich gelernten Fassung zu, statt nur den Titel wiederzuerkennen. Fehlt dir eine angekündigte Choreografie noch vollständig, ist ein Party-Durchlauf kein Ersatz für Unterricht. Für Vorbereitung zu Hause beschreibt der Ratgeber zum Line Dance Onlinekurs für Anfänger, was vollständige Erklärungen leisten müssen. Für die Party-Auswahl genügt zunächst eine ehrliche Trennung zwischen sicher bekannten, unsicheren und unbekannten Tänzen.




