Die Befestigung muss Kräfte bis ins Gebäude übertragen
Eine Klemmstange wird zwischen Boden und Decke verspannt. Bei vielen Modellen verlängert eine Klemmspindel den Aufbau: Durch Drehen wird ein Gewinde herausgeschraubt, die obere Platte drückt gegen die Decke. Eine Kontermutter, sofern vorhanden, wird gegen das zugehörige Bauteil angezogen und verhindert, dass sich die Einstellung zurückdreht. Andere Modelle besitzen eigene Verriegelungen. Eine Schraube für den Betriebsmodus ist nicht automatisch die Montagesicherung.
Die Druckkraft braucht einen belastbaren Untergrund. Eine abgehängte Gipskartondecke kann diese Aufgabe nicht übernehmen, auch wenn darüber Beton liegt. Bei Holzbalkendecken muss die Auflage passend über einem geeigneten tragenden Bauteil sitzen. Ein Ortungsgerät liefert Hinweise auf Balken, Metall oder Leitungen, aber keinen Nachweis der Tragfähigkeit. Klopfen allein reicht ebenfalls nicht. Bauunterlagen und zugängliche Bauteile helfen, den Aufbau zu bestimmen. Auch Bodenbeläge können unter Druck nachgeben; ein schwimmender oder gefederter Boden ist nicht automatisch geeignet.
Beim Tanzen kommen seitliche und wechselnde Kräfte hinzu. Eine schrittweise Belastungssteigerung ersetzt deshalb keine sichere Befestigung. Ebenso ist Rutschen durch Hautkontakt etwas anderes als eine wandernde Bodenplatte: Bewegt sich die Befestigung, endet die Nutzung sofort.




