Eine Rechtsdrehung braucht zwei verschiedene Wege
Die Übung nutzt die einfache gesellschaftliche Grundfolge, die du bereits kennst. Sie ist keine festgelegte Turnierfigur und verlangt keinen bestimmten Drehwinkel. Falls du die Ausgangsfolge noch nicht sicher abrufen kannst, liefert dir der Einstieg ins gemeinsame Foxtrott-Tanzen die Grundlage. Hier veränderst du nur die Richtung der bekannten Schritte.
Stell dir euren Weg als breiten, flachen Bogen vor. Die vorwärts tanzende Person legt beim Umlenken meist den längeren Außenweg zurück, die rückwärts tanzende Person den kürzeren Innenweg. Wechselt ihr die Bewegungsrichtung, wechseln in dieser Übung auch diese Aufgaben. Gleichzeitig auftreten heißt deshalb nicht, gleich weit zu gehen. Ein kleiner Rückwärtsschritt kann zeitlich genau zu einem längeren Vorwärtsschritt passen.
Rechts bedeutet eine Drehung im Uhrzeigersinn, von oben betrachtet. Für den Anfang reicht eine kaum sichtbare Richtungsänderung je Grundfolge. Eure Brustkörbe bleiben zueinander orientiert; niemand läuft unabhängig um den anderen herum. Seitwärts heißt weiterhin seitwärts zur eigenen Körperausrichtung, nicht zu einer festen Wand im Raum. Die Abgrenzung zu anderen Tänzen erklärt der Überblick zu Foxtrott, Slowfox und Quickstep: Diese Übung ersetzt keine ihrer festgelegten Drehfiguren.



