Warum die Turniersport-Regeln so streng sind
Der Einstieg in den Turniersport ist ein aufregender Moment, doch beim ersten Blick in die Turnierordnung des Deutschen Tanzsportverbandes (DTV) folgt oft die Ernüchterung. Die Regeln für die Kleidung sind extrem detailliert und lassen wenig Spielraum für persönliche Experimente. Der Grund dafür ist jedoch einleuchtend: In der Einsteigerklasse soll die sportliche Leistung im Vordergrund stehen. Niemand soll sich durch ein extrem teures, maßgeschneidertes Glitzerkleid einen optischen Vorteil erkaufen können. Die Jury bewertet in der D-Klasse ausschließlich die tänzerischen Grundlagen wie Takt, Fußarbeit und die Standardtanz Haltung.
Daher gilt als oberste Prämisse: Schlichtheit und Einheitlichkeit. Wer mit auffälligen Pailletten, glitzernden Steinen oder tiefen Ausschnitten auf die Fläche geht, riskiert eine Verwarnung oder im schlimmsten Fall die Disqualifikation noch vor dem ersten Langsamen Walzer. Die Kleidung muss sauber, sportlich und absolut frei von jeglichen Lichteffekten sein. Das bedeutet auch, dass glänzende Stoffe wie Satin oder schimmerndes Organza nur sehr eingeschränkt oder gar nicht erlaubt sind.







