Achterblöcke machen die Reihenfolge überschaubar
Beim Zusammensetzen hilft dir eine Trennung: Die Füße kennen den Bewegungsbaustein, dein Gedächtnis kennt seinen Platz. Diese Anleitung setzt deshalb voraus, dass du die genannten Schritte bereits einzeln ausführen kannst. Sie ordnet die verbreitete Lindy-Hop-Fassung mit Breaks im ersten und Freeze-Plätzen im zweiten Durchgang. Ein Freeze bedeutet hier, dass du die Fußarbeit anhältst, während die Musik weiterläuft.
Zähle die Musik fortlaufend in Achtern. Die ersten vier Abschnitte belegen jeweils vier Achter. Shim-Sham-Schritte, Pushes mit Crossovers und Tacky Annies erhalten jeweils drei Bewegungsachter und einen Abschlussachter. Der Half-Break-Abschnitt hat dagegen zwei Paare aus Half Break und Full Break. Diese unterschiedliche Binnenstruktur ist die wichtigste Stelle zum Merken. Ein Auftakt gehört zur Bewegung, verlängert aber nicht den musikalischen Block.
Schreibe dir nur die Abschnittsnamen auf, keine lange Liste aller Fußaktionen. Für kurze Wiederholungen zwischen Unterrichtsterminen hilft dir der Übeplan zwischen zwei Kursstunden. Wenn einzelne Bausteine noch fehlen, liefert der Ratgeber zum Swing-Kurs passend zu deinem Lernziel Orientierung für gezieltes Techniktraining. Beim Zusammensetzen bleibt dein Augenmerk anschließend auf den Übergängen, nicht auf zusätzlichen Verzierungen.

