Gemeinsam im Takt wachsen
Auf udansa findest du spielerische Tanzangebote für die Kleinsten und Gleichgesinnte, die gemeinsam mit ihren Kindern die Welt der Bewegung entdecken wollen.
Von Mary De LucaStand
Auf udansa findest du spielerische Tanzangebote für die Kleinsten und Gleichgesinnte, die gemeinsam mit ihren Kindern die Welt der Bewegung entdecken wollen.
Rhythmus ist der Herzschlag der Bewegung. Mit einfachen, lustigen Alltagsideen findest du heraus, wie dein Kind auf Beats reagiert, und begleitest es spielerisch auf dem Weg zu mehr Körpergefühl.
Musik und Bewegung gehören für die Kleinsten untrennbar zusammen. Sobald ein eingängiger Song läuft, fangen die meisten Kleinkinder ganz intuitiv an, mit den Knien zu wippen oder mit dem Kopf zu nicken. Um das Rhythmusgefühl bei Kindern zu fördern, braucht es im Alltag keine strengen Übungsstunden oder komplizierte Musiktheorie. Vielmehr geht es darum, die natürliche Begeisterung für Klänge aufzugreifen und durch kleine, spielerische Impulse im Familienalltag zu festigen. Wer früh das Rhythmusgefühl von Kindern fördert, stärkt damit ganz nebenbei auch die sprachliche Entwicklung und die motorische Koordination.
Rhythmus ist für Kinder nichts Fremdes, denn sie erleben ihn von Geburt an: im Herzschlag der Eltern, im gleichmäßigen Schritt beim Spazierengehen oder im Metrum von Wiegenliedern. Wenn wir das Taktgefühl bei Kindern spielerisch wecken, nutzen wir diese vertrauten Muster. Ob beim gemeinsamen Kochen, beim Aufräumen oder auf dem Weg zum Spielplatz: Überall lassen sich kleine Klopfspiele oder Schrittmuster einbauen. Diese ungezwungene Herangehensweise nimmt jeglichen Leistungsdruck und sorgt dafür, dass die Kleinen Musik als pure Lebensfreude und ganzheitliche Körpererfahrung wahrnehmen.

Schalte ein Lied mit einem sehr klaren, gut hörbaren Beat ein. Beobachte dein Kind unauffällig: Wippt es mit dem Fuß, nickt es mit dem Kopf oder bewegt es sich völlig unabhängig von der Musik? Das zeigt dir den aktuellen Stand.
Klatsche den Grundtakt der Musik laut vor und lade dein Kind ein, mitzumachen. Sobald das klappt, wechselt ihr auf andere Körperteile: Klopft den Takt sanft auf die Oberschenkel oder stampft ihn leise mit den Füßen auf den Boden.
Nutzt hölzerne Kochlöffel oder leere Plastikdosen als Behelfstrommeln. Schlagt abwechselnd einen einfachen Rhythmus vor, den der andere nachspielen muss. Das schult das aktive Zuhören und das unmittelbare Umsetzen.
Lauft gemeinsam wie Riesen mit schweren, langsamen Schritten zum langsamen Beat oder wie kleine Mäuse mit schnellen Schritten zu einem flotten Lied. So erfährt das Kind Tempo-Unterschiede mit dem ganzen Körper.
Finde spielerische Bewegungsangebote, die perfekt zu euch passen.
Eltern-Kind-Tanz (0-3 Jahre)Berlin
Eltern-Kind-Tanzen 2-3 J.Mittwoch · 15:30 · 11. Nov.
Popelbühne e.V.
So ja
So nicht
Vorbereitung
Waehrend
Nachbereitung
Das Rhythmusgefühl entwickelt sich bereits im Mutterleib durch den Herzschlag der Mutter. Nach der Geburt festigt es sich in den ersten Lebensjahren durch Wiegen, Singen und die natürliche Bewegung zur Musik.
Spiele wie das gemeinsame Nachklatschen von Mustern, das rhythmische Gehen zur Musik oder das Trommeln auf Töpfen eignen sich hervorragend. Auch das Einfrieren der Bewegung beim Stoppen der Musik schult das Gehör.
Nein, musikalische Vorkenntnisse der Eltern sind absolut nicht notwendig. Es reicht völlig aus, gemeinsam einfache Rhythmen aus dem Bauch heraus nachzuklopfen, sich zur Musik zu bewegen und Spaß an Klängen zu haben.