Eine Passage zeigt mehr als der Name des Tanzes
Die Intensität beim Tanzen entsteht aus deiner tatsächlichen Bewegung: kleinen oder großen Schritten, häufigen Sprüngen, aktiven Armen und zusammenhängender Tanzzeit. Ein Tanzstil hat deshalb keine feste Belastungsstufe. Du kannst in einer Dancehall-Passage die Bewegungen klein halten oder sie mit größerem Einsatz ausführen. Auch Semba, Bhangra und Forró lassen sich nicht pauschal als leicht oder schwer einordnen.
Das Musiktempo allein reicht ebenfalls nicht. Du kannst einen schnellen Rhythmus mit sparsamen Schritten begleiten, während eine langsame Folge viel Haltearbeit verlangt. Den Unterschied zwischen Tempo und Schwierigkeit erläutert auch der Beitrag über Slowfox BPM.
Beantworte alle fünf Fragen für dieselbe gerade getanzte Passage. Wähle jeweils die Antwort, die deinem üblichen Erleben darin am nächsten kommt, und zähle A, B und C. Der häufigste Buchstabe ergibt deine Einordnung. Bei Gleichstand notierst du beide Bereiche. Wenn Sprechen und Atmung deutlich fordernder ausfallen als dein übriges Gefühl, orientiere deine unmittelbare Dosierung vorsichtshalber daran.
Führe den Sprechtest nur bei sicheren, vertrauten Schritten durch, nicht mitten in einer anspruchsvollen Drehung. Der Test beschreibt einen Moment und ist kein Eignungstest.



