Der Körper als klingendes Instrument
Stepptanz, im Englischen als Tap Dance bekannt, ist eine der faszinierendsten Formen des Solotanzes. Das Besondere daran: Du bist nicht nur Tänzer, sondern gleichzeitig das Musikinstrument. Durch kleine Metallplatten, die unter den Fersen und Fußspitzen der Schuhe geschraubt sind, erzeugst du bei jedem Schritt rhythmische Klänge. Dieser Stil vereint Bewegung mit Perkussion und schenkt dir ein völlig neues Gefühl für Takt und Koordination. Das Beste daran ist, dass du beim tanzen lernen ohne Partner absolute Freiheit genießt. Du bestimmst das Tempo, konzentrierst dich ganz auf deine eigenen Füße und kannst dich voll und ganz im Rhythmus verlieren.
Viele Einsteiger zögern, weil sie glauben, man müsse für den Stepptanz eine außergewöhnliche, angeborene Musikalität besitzen. Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Rhythmusgefühl ist keine exklusive Gabe, sondern eine Fähigkeit, die sich durch gezieltes Training und Wiederholung entwickeln lässt. Beim Stepptanz lernst du Schritt für Schritt, Schläge präzise zu setzen und deinen Körper als Metronom einzusetzen. Es geht in der ersten Zeit nicht um Schnelligkeit, sondern um die Klarheit des Tons. Jeder saubere Schlag baut dein Selbstvertrauen weiter auf.
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