Ein Kurs beansprucht mehr als seine Unterrichtszeit
Für die Kursplanung in deiner Tanzschule ist ein Termin eine Belegung von Ressourcen: Raum, Lehrkraft und Gruppe werden gleichzeitig gebraucht. Die öffentlich sichtbare Unterrichtszeit bildet davon nur einen Teil ab. Vorher können Aufbau und Musikeinrichtung nötig sein, danach bleiben Material, Gespräche und der Gruppenwechsel. Eine freie Raumzelle ist noch kein unterrichtbarer Termin. Diese Unterscheidung gehört auch in deine Organisation der Kursverwaltung.
Paarunterricht mit raumgreifenden Figuren braucht freie Bewegungswege. Eine Solotanzklasse kann wiederum breite Reihen, freie Sicht zum Spiegel oder Bodenarbeit benötigen. Entscheidend sind die tatsächlich unterrichteten Bewegungen, nicht allein der Stilname. Ein großer Raum ist deshalb nicht automatisch für jede Gruppe passend. Auch gleichzeitig laufende Musik kann Unterricht stören, obwohl keine Raumüberschneidung vorliegt.
Ein ausdrücklich ausgedachtes Beispiel: Ein Kurs läuft von 18:00 bis 19:00 Uhr. Für das Verlassen des Raums und den folgenden Aufbau reservierst du 15 Minuten, sodass der nächste Unterricht dort um 19:15 Uhr beginnt. Diese Dauer ist keine allgemeine Vorgabe. Benötigt dieselbe Lehrkraft zusätzlich eine Erholungspause, muss ihr nächster Einsatz später liegen. Halte solche Annahmen im internen Plan fest; die sichtbaren Kursdaten für deine Tanzschule auf udansa bleiben davon getrennt.


