Aus der Werkstatt wurde ein Haus für verschiedene Tanzwege
Die Geschichte des tanzhaus nrw in Düsseldorf begann mit einer Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern im Jahr 1973. Daraus entstand 1978 die „Werkstatt“. 1998 folgte der Einzug in ein ehemaliges Straßenbahndepot an der Erkrather Straße. Diese Entwicklung erklärt den Zugang zum Haus besser als die Vorstellung eines Theaters, in dem ausschließlich fertige Stücke gezeigt werden: Künstlerische Arbeit, Lernen und Aufführen wurden an einem Ort zusammengeführt.
Zur beschriebenen Ausstattung gehörten zwei Bühnen sowie acht Tanz- und Probestudios. Bühnenprogramm, Akademie und junges tanzhaus bildeten unterschiedliche Bereiche. Die Akademie umfasste Unterricht von Urban Dance über zeitgenössischen Tanz bis zum Stepptanz; hinzu kam tägliches Profitraining. Das junge tanzhaus richtete den Blick auf ein junges Publikum. Diese Bereiche hatten also nicht dieselbe Aufgabe und sprachen nicht automatisch dieselben Menschen an.
Für deinen Besuch ist daran vor allem wichtig: Eine Aufführung ist nicht automatisch die Abschlusspräsentation eines Kurses. Unterricht und professionelle Bühnenarbeit können dieselbe räumliche Infrastruktur nutzen, ohne identisch zu sein. Den weiteren Zusammenhang mit Düsseldorfs Tanzveranstaltungen und Bühnen findest du im Überblick zur Tanzkultur.




