Die Verbindung überträgt Bewegung, nicht Körpergewicht
Elastisch bedeutet beim Boogie Woogie weder schlaff noch steif. Eure Arme können sich etwas anpassen, während der Kontakt erhalten bleibt. Verändert der Lead seine Körperposition, wird diese Veränderung über die verbundene Hand spürbar. Der Follow beantwortet sie mit eigener Bewegung. Beide tragen ihr Gewicht selbst, die Hand ist keine Stütze.
Dabei können ein leichter Zugkontakt oder ein sanfter Druckkontakt entstehen. Das sind Empfindungen zwischen euch, keine Aufforderung, an Fingern zu ziehen oder die Schulter wegzuschieben. Ein isoliert bewegter Arm liefert wenig Information darüber, wohin der Körper gehen soll. Grundbegriffe dazu findest du auch bei der Paartechnik in jazzgeprägten Swing-Tänzen.
Für das Timing zählt die Reihenfolge: vorbereiten, Richtung wahrnehmen, Gewicht verlagern. Es gibt keinen für alle Figuren gültigen Vorbereitungs-Count. Entscheidend ist, dass das Signal ankommt, solange der nächste Schritt noch veränderbar ist. Kommt es erst nach dem Aufsetzen und Belasten des Fußes, muss der Follow korrigieren. Die Vorbereitung bleibt Teil eures Rhythmus und wird nicht als zusätzlicher Schritt eingeschoben. Die Unterschiede zwischen Boogie Woogie und Rock'n'Roll helfen dir, diese Technik im passenden Tanz einzuordnen.

