Ausdauerarbeit bedeutet nicht automatisch Krafttraining
Beim Line Dance wechselst du immer wieder das Gewicht, gehst seitwärts, setzt zurück und richtest dich neu aus. Waden, Oberschenkel und Gesäß bewegen und tragen deinen Körper. Die Rumpfmuskulatur stabilisiert ihn, damit du bei Richtungswechseln nicht ausweichst. Je nach Folge arbeiten auch die Muskeln seitlich an der Hüfte stärker mit.
Aus diesem Muskeleinsatz folgt allerdings nicht, dass jeder Tanz kräftiges Muskelaufbautraining ist. Viele kleine Schritte erzeugen vor allem wiederholte Arbeit mit relativ geringer Last. Für gezielten Kraftaufbau braucht es zusätzlich ausreichend fordernde Widerstände und eine passende Steigerung. Line Dance kann diese Arbeit ergänzen, aber nicht automatisch ersetzen.
Für deine Ausdauer ist wichtig, wie lange du tatsächlich in Bewegung bleibst und wie deutlich Atmung und Kreislauf gefordert werden. Kannst du noch in ganzen Sätzen sprechen, ist das ein alltagstauglicher Hinweis auf moderate Anstrengung, keine exakte Messung. Der Überblick zum Lernen von Line Dance ordnet die Tanzform ein. Für dein Bewegungstraining zählt anschließend vor allem, welche Bewegungen du wirklich ausführst und wie lange du sie ohne Unterbrechung wiederholst.



