Aller au contenu principal
Veranstaltungsablauf6 Minuten

Für dein Tanzfestival Programm planen, ohne Raumkonflikte

Par Bernhard De LucaMis à jour le

Kurz gesagt
  • Lege Workshops erst fest, wenn Raum, Lehrkraft und benötigte Ausstattung im gesamten Belegungszeitraum verfügbar sind.
  • Plane zusammengehörige Lernangebote nacheinander und echte Alternativen parallel, damit jedes Niveau einen nutzbaren Weg erhält.
  • Berechne Raumwechsel und Umbauten zwischen Workshops zusätzlich zur Unterrichtszeit und reserviere echte Erholungspausen.
  • Bemesse Raumkapazitäten nach dem Bewegungsbedarf von Paargruppen und Solotanzgruppen, nicht allein nach der Personenzahl.

Auf dem Papier passen drei Workshops nebeneinander. Vor Ort braucht dieselbe Lehrkraft plötzlich zwei Räume, während eine Gruppe noch ihre Schuhe wechselt. Ein brauchbarer Festivalplan bildet solche Übergänge ab, bevor du das Programm veröffentlichst.

Diese Angaben brauchst du für den Plan

  • Liste des salles avec leur surface utile, leur type de sol et leurs équipements
  • Liste des ateliers avec leur durée, leur niveau et leurs modalités de participation
  • Disponibilités de chaque professeur
  • Itinéraires entre les salles, y compris les itinéraires accessibles
  • Horaires d’ouverture du festival et temps forts du programme
  • Espace requis pour chaque atelier et taille de groupe prévue

Belegungszeit ist länger als Unterrichtszeit

Ein Workshop belegt mehrere Ressourcen gleichzeitig: den Raum, seine Lehrkraft und gegebenenfalls bewegliche Ausstattung. Der Unterricht kann beendet sein, obwohl die Fläche noch nicht für die nächste Gruppe bereitsteht. Schuhe werden gewechselt, Fragen gestellt, Stühle entfernt oder Musiktechnik umgestellt. Dein Plan braucht deshalb getrennte Angaben für Unterricht und tatsächliche Belegung.

Für Räume zählen Vorbereitung und Rückbau zur Belegung. Für Lehrkräfte zählen notwendige Wege und persönliche Pausen zur gesperrten Zeit. Für Teilnehmende zählt dagegen, ob sie das nächste passende Angebot erreichen können. Diese drei Zeitlinien sind nicht automatisch identisch. Eine gemeinsame Pause kann den Gruppenwechsel erleichtern, aber einen längeren Technikumbau nicht ersetzen.

Die Teilnahmeform aus deinem Veranstaltungskonzept beeinflusst die Raumzuordnung: Ein stationärer Paarworkshop beansprucht die Fläche anders als reisende Figuren oder eine Solotanzfolge mit großen seitlichen Bewegungen. Bei Paargruppen hältst du Personenplätze und daraus mögliche Paarkonstellationen getrennt fest. Bei Solotanzgruppen zählt der Bewegungsradius jeder Person.

Der Workshopplan bleibt dabei ein Teil des gesamten Veranstaltungsablaufs. Feste Programmpunkte begrenzen seine Zeitfenster; ihre Organisation gehört nicht in die Raumtabelle. Nutze ein gemeinsames Zeitraster, ohne unterschiedlich lange Workshops künstlich auf dieselbe Unterrichtsdauer zu kürzen.

Ein leerer Flur beim Aufbau sagt wenig darüber aus, wie lange zwei volle Gruppen zum Wechseln brauchen.
Ein leerer Flur beim Aufbau sagt wenig darüber aus, wie lange zwei volle Gruppen zum Wechseln brauchen.

In sieben Schritten zum belastbaren Workshopplan

  1. Das Zeitraster mit Sperren anlegen

    Lege Räume als Spalten und Uhrzeiten als Zeilen an; führe je Workshop Start, Ende, Belegungsbeginn und Belegungsende. Trage feste Programmpunkte und nicht verfügbare Raumzeiten zuerst ein, sodass du Workshops ausschließlich in tatsächlich nutzbare Fenster setzt.

  2. Workshops passenden Räumen zuordnen

    Ordne jeden Workshop nach Boden, Ausstattung, Bewegungsbedarf und Gruppengröße einem geeigneten Raum zu. Notiere bei Paarangeboten Personenplätze und Paarzahl separat; ein rechnerisch passendes Kontingent ist ungeeignet, wenn reisende Figuren oder Partnerwechsel dafür keinen Platz lassen.

  3. Lehrkräfte als Ressourcen eintragen

    Verbinde jeden Workshop mit allen beteiligten Lehrkräften und deren verfügbaren Zeitfenstern. Setze zuerst Angebote mit nur einer möglichen Besetzung oder einem einzigen geeigneten Raum; bei einem unterrichtenden Duo müssen beide Personen für Unterricht und nötige Übergänge verfügbar bleiben.

  4. Prévoir des temps de transition et des pauses

    Calcule les transitions en fonction de l’opération nécessaire la plus longue : changement de groupe, déplacement du professeur ou réaménagement de la salle. Par exemple, si le cours se termine à 12 h 00 et que la transition prend 15 minutes, l’atelier suivant commence au plus tôt à 12 h 15. Ajoute une pause pour récupérer si nécessaire.

  5. Lernwege über die Räume legen

    Markiere für jedes Niveau eine erreichbare Folge passender Workshops. Setze ein Grundlagenangebot vor seine aufbauende Einheit; lege Alternativen parallel, wenn sie dieselbe Gruppe nicht zwingend gemeinsam braucht, und verhindere unnötige Konkurrenz zwischen Paarangeboten und passenden Solotechnikangeboten.

  6. Den Plan auf Überschneidungen testen

    Lies die Tabelle nacheinander aus Sicht jedes Raums, jeder Lehrkraft und jeder Niveaugruppe. Suche nach überlappenden Belegungen, fehlenden Wegen und langen Unterrichtsfolgen ohne Erholung; verschiebe den weniger gebundenen Workshop und wiederhole danach alle drei Durchgänge für die betroffenen Zeitfenster.

  7. Die veröffentlichbare Fassung ableiten

    Übertrage Unterrichtszeiten, eindeutige Raumnamen, Niveau, Teilnahmeform und Lehrkräfte in den Gästeplan; interne Belegungspuffer bleiben in deiner Arbeitsfassung. Ergänze notwendige Vorkenntnisse und erkennbare Pausen, kennzeichne die Fassung mit einem Stand und übernimm spätere Änderungen immer aus derselben zentralen Tabelle.

So bleibt die Raumplanung belastbar

So ja

  • Eine mobile Musikanlage samt Transportzeit einem Raum zuweisen
  • Doppeltüren und gemeinsame Engstellen in Wechselzeiten berücksichtigen
  • Aufbauende Einheiten für dieselbe Gruppe zeitlich erreichbar legen
  • Paarzahl zusätzlich zu Personenplätzen ausweisen

So nicht

  • Dieselbe mobile Musikanlage gleichzeitig in zwei Räumen einplanen
  • Wechselzeiten nur aus der Entfernung auf dem Grundriss ableiten
  • Grundlagen und darauf aufbauende Einheiten parallel anbieten
  • Personenplätze ohne Umrechnung als verfügbare Paare behandeln

Diese Ergebnisse hakst du nacheinander ab

Nach der ersten Belegung

Entwurf

Nach dem Ablaufdurchgang

Belastungstest

Vor der Veröffentlichung

Freigabe

Häufige Fragen

  1. Du kannst nur so viele Workshops parallel anbieten, wie geeignete Räume, verfügbare Lehrkräfte und Ausstattung gleichzeitig tragen. Die Raumzahl allein ist keine belastbare Obergrenze für dein Programm. Auch die Nachfrage je Niveau begrenzt sinnvolle Parallelität: Mehr Auswahl hilft wenig, wenn dieselbe kleine Gruppe alle Angebote besuchen möchte.

Mach dein Festivalangebot auffindbar

Trage dein Festival im udansa hub ein, damit Tanzinteressierte es auf den Stadt- und Stilseiten von udansa finden. Du kannst Anmeldung und Zahlung über udansa ermöglichen oder auf dein eigenes System verlinken.