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Gruppentraining5 Minuten

Im Gardetanz Synchronität trainieren: gemeinsam starten und enden

Door Mary De LucaBijgewerkt op

Kurz gesagt
  • Du trainierst Synchronität mit kurzen, bekannten Marschtanzabschnitten und einer klaren Beobachtungsaufgabe pro Durchlauf.
  • Du vereinbarst gemeinsame Zählzeiten für Bewegungsbeginn und Abschluss sowie kontrollierbare Bewegungsweiten für die gesamte Garde.
  • Du wiederholst denselben Abschnitt, korrigierst jeweils eine Abweichung und verbindest erst danach alle Beobachtungspunkte.
  • Du überträgst das Ergebnis auf die Auftrittsmusik und testest es anschließend ohne lautes Mitzählen.

In einer Reihe fällt schon eine kleine Verzögerung auf, auch wenn jede Person ihre Folge sicher beherrscht. Gemeinsames Üben wird produktiver, sobald Rückmeldungen einen sichtbaren Moment benennen statt pauschal mehr Genauigkeit zu verlangen.

Das braucht eure gemeinsame Probe

  • Eine bekannte, technisch sichere Marschtanzfolge
  • Die Trainingsleitung und eine beobachtende Person
  • Musik mit wiederholbar ansteuerbarer Startstelle
  • Ausreichend freie Fläche in eurer bestehenden Aufstellung
  • Passende Trainingsschuhe und aufgewärmte Körper
  • Ein vereinbartes, schmerzfrei erreichbares Bewegungsmaß

Gleichzeitigkeit braucht eindeutige Bezugspunkte

Beim Gardetanz kann eine Bewegung gleich aussehen und trotzdem zeitlich auseinanderlaufen. Zwei Arme erreichen dieselbe Position, aber einer beginnt früher oder bleibt länger unterwegs. Für brauchbare Rückmeldungen trennt ihr deshalb drei Bezugspunkte: den sichtbaren Beginn, die Bewegungsweite und das Erreichen der Endposition. Eine vereinbarte Zählzeit muss ein bestimmtes Ereignis meinen. „Arm auf vier“ ist ungenau, wenn einige auf vier losgehen und andere dort bereits ankommen.

Bewegungsweite bedeutet hier keine maximale Höhe. Entscheidend ist ein gemeinsames Maß, das alle ohne Ausweichen kontrollieren können. Bei unterschiedlichen Körpergrößen sind gleiche Armwinkel oft sinnvoller als identische Handhöhen über dem Boden. Die Trainingsleitung legt den Bezug passend zur vorhandenen Choreografie fest. Unbekannte oder unsichere Bewegungen gehören zunächst nicht in diesen Durchlauf.

Die beobachtende Person betrachtet nur den verabredeten Ausschnitt und meldet ein sichtbares Ereignis zurück: „In der hinteren Reihe beginnt die Armöffnung vor der Zählzeit.“ Das ist verwertbarer als „Hinten stimmt es nicht“. Grundlagen zum Hören des Taktes findest du unter musikalische Vorkenntnisse beim Tanzen. Wenn du noch keine bekannte Gruppenfolge mitbringst, bietet die Seite zum Probetraining im Gardetanz die passende Einordnung für deinen Einstieg.

Eine Trinkpause unterbricht die Belastung, ohne den vereinbarten Beobachtungsauftrag für den nächsten Durchlauf zu verändern.
Eine Trinkpause unterbricht die Belastung, ohne den vereinbarten Beobachtungsauftrag für den nächsten Durchlauf zu verändern.

So übt ihr einen Abschnitt gemeinsam

  1. Einen kurzen Ausschnitt festlegen

    Wähle mit der Trainingsleitung beispielsweise acht Zählzeiten aus eurer bekannten Folge, ohne neue Schritte einzubauen. Legt Startstelle, Aufstellung und Ende fest; jede Person kann den Ausschnitt anschließend ohne zusätzliche Erklärung tanzen.

  2. Beginn und Zielzeit benennen

    Vereinbart für eine ausgewählte Bewegung, wann sie beginnt und wann ihre Endposition erreicht sein soll. Sprich beide Ereignisse beim Vormachen aus, etwa „auf drei öffnen, auf vier angekommen“; alle ordnen dieselben Wörter denselben Momenten zu.

  3. Nur den Einsatz beobachten lassen

    Tanzt den Ausschnitt nach einem gleichbleibenden Einzählen. Eine Person beobachtet ausschließlich den ersten Bewegungsbeginn und benennt die abweichende Reihe oder Bewegung; wiederholt mit genau dieser Korrektur, bis niemand mehr sichtbar vorzieht oder nachstartet.

  4. Die Bewegungsweite angleichen

    Wiederholt denselben Ausschnitt und richtet den Blick jetzt nur auf die ausgewählte Arm- oder Beinposition. Nutzt das vereinbarte kontrollierbare Maß statt der größten möglichen Weite; die Zielposition ist ohne zusätzliches Ausweichen des Körpers erreichbar.

  5. Den Abschluss gemeinsam setzen

    Beobachtet nun, wann die gewählte Bewegung vollständig angekommen ist, einschließlich einer vorgesehenen Rücknahme. Tanzt bis in den folgenden Bewegungsbeginn weiter; so erkennt ihr, ob jemand die Endposition nur durch ein zu frühes Abbremsen trifft.

  6. Alle Bezugspunkte zusammenführen

    Tanzt den Abschnitt mit der Auftrittsmusik und beurteilt jetzt Einsatz, Weite und Abschluss zusammen. Falls eine Abweichung zurückkehrt, korrigiert nur diesen Punkt im selben Ausschnitt; ein gelungenes Ende darf keinen verspäteten Anfang verdecken.

  7. Ohne Zählhilfe wiederholen

    Lasst das laute Mitzählen weg und tanzt den Ausschnitt mit etwas bekanntem Vorlauf und Anschluss. Das Ergebnis trägt, wenn die vereinbarten Momente auch aus der laufenden Folge heraus übereinstimmen; notiert eine konkrete Aufgabe für die nächste Probe.

So werden Rückmeldungen brauchbar

So ja

  • Eine Reihe und einen konkreten Moment benennen
  • Die Beobachtungsaufgabe vor dem Durchlauf nennen
  • Dieselbe Musikstartstelle für den Vergleich nutzen
  • Eine gelungene Korrektur ausdrücklich benennen

Zo moet het niet

  • De hele groep zonder onderscheid slordig noemen
  • Achteraf meerdere nieuwe criteria opsommen
  • Bij elke poging op een andere plek beginnen
  • Na elke doorloop uitsluitend fouten opsommen

Eure Probe zum Abhaken

Vor dem ersten Durchlauf

Vorbereitung

Nach der Korrekturrunde

Auswertung

Zum Trainingsende

Sicherung

Häufige Fragen

  1. Wiederholt ihn nur so lange, wie Aufmerksamkeit und Bewegungskontrolle erhalten bleiben. Eine feste Zahl passt nicht zu jeder Folge: Ein ruhiger Armabschnitt belastet anders als eine Passage mit vielen Kniehüben. Sobald Haltung oder Konzentration nachlassen, macht eine Pause und setzt später mit derselben Beobachtungsaufgabe fort.

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