Gemeinsame Tanznamen sind noch kein gemeinsames Repertoire
Das Stammrepertoire ist der Vorrat an Choreografien, den eine Gruppe regelmäßig wiederholt. Manche Tänze kommen fast jede Woche vor, andere nur gelegentlich. Für deinen Anschluss zählen vor allem die häufig getanzten Folgen: Sie geben dir mehrere Gelegenheiten, Bekanntes zu festigen und Mitglieder beim gemeinsamen Tanzen kennenzulernen.
Ein Musiktitel allein bezeichnet eine Choreografie nicht eindeutig. Zu demselben Lied können unterschiedliche Tänze existieren, und dieselbe Choreografie lässt sich teilweise zu anderer Musik tanzen. Notiere deshalb Tanzname und, soweit bekannt, die Person, die ihn choreografiert hat. Angaben zu Zählzeiten und Tanzrichtungen helfen zusätzlich bei der Zuordnung. Ein ähnlicher Name bedeutet nicht automatisch dieselbe Schrittfolge.
Auch deine Erinnerung sollte konkret sein: Kannst du die Folge ohne Abschauen beginnen, oder erkennst du sie erst beim Mittanzen? Mit einer kurzen Tanznotiz für die nächste Stunde hältst du diese Unterschiede fest. Eine brauchbare Liste enthält daher nicht nur Namen, sondern auch deinen aktuellen Stand. So wird sichtbar, welche Gruppentänze du schon mittragen kannst und welche einen erklärten Einstieg brauchen. Du musst nicht das gesamte Repertoire beherrschen, aber dein Lernbedarf sollte zu der Zeit passen, die die Runde dafür tatsächlich einräumt.




