Rotation ist ein Lernverfahren, keine Kontaktpflicht
Bei einer Partnerrotation bleibt die Aufgabe häufig dieselbe, während sich dein Gegenüber verändert. Du übst zum Beispiel eine Gewichtsverlagerung oder den Beginn einer Drehung erst mit einer Person und dann mit einer anderen. Dadurch merkst du, ob dein Bewegungsangebot verständlich ist oder ob du dich bisher auf die Gewohnheiten eines bestimmten Menschen verlassen hast.
Die Wechsel sind also Teil der Unterrichtsmethode. Ein angekündigtes Signal beendet eine Übungsrunde und startet die nächste Paarung. Das kann nach einer Erklärung, nach mehreren Wiederholungen oder innerhalb eines Musikstücks geschehen. Es gibt dafür keinen einheitlichen Rhythmus, der für alle Singlekurse gilt.
Auch die Begriffe sind wichtig: „Singlekurs“ allein beschreibt die Wechselregel nicht vollständig. Erst eine ausdrücklich genannte Rotation sagt etwas darüber aus, wie du während der Stunde mit anderen übst. Deine Tanzrolle bleibt dabei häufig bestehen; die Angabe von Leader oder Follower bei der Anmeldung ist eine eigene Frage. Ob Wechsel verbindlich vorgesehen sind, ergibt sich aus dem konkreten Kursformat, nicht aus einer allgemeinen Tanzregel.




