Das Kursversprechen ist der Ausgangspunkt
Wenn du für deine Tanzschule AGB erstellen möchtest, beginnt die Vorbereitung mit dem Angebot. Eine abgeschlossene Kursreihe, ein monatlicher Zugang zu mehreren Kursen und ein einzelner Workshop verkaufen unterschiedliche Leistungen. Ein einheitlicher Text kann Unterschiede verdecken, die später am Empfang entscheidend werden.
Zum Leistungsumfang gehören Unterrichtsdauer, Umfang der Reihe, Kursort, Zielniveau und enthaltene Zusatzangebote. Auch die Teilnahmeform zählt: Verkaufst du einen Einzelplatz, eine Anmeldung als Paar oder einen Zugang zu offenen Stunden? Bei Partnerwechseln ist beispielsweise bedeutsam, ob ein fester Tanzpartner zugesagt wird oder lediglich Partnerübungen zum Unterricht gehören.
Eine präzise Kursbeschreibung macht diese Zusagen sichtbar. Werbung wie „unbegrenzt tanzen“ passt nicht ohne Weiteres zu einer Teilnahme, die von freien Plätzen und bestimmten Kurszeiten abhängt. Auch Ferien und unterrichtsfreie Phasen beeinflussen, was tatsächlich angeboten wird.
Für die Vertragsakte bilden Angebotsseite, Preisübersicht, Anmeldeformular und Bestätigung deshalb eine Einheit. Die AGB können ein unklar beschriebenes Kursangebot nicht allein verständlich machen. Je genauer das verkaufte Unterrichtsmodell dokumentiert ist, desto gezielter lassen sich passende Vertragsbedingungen formulieren.




