Die Tanzwochen verbanden Lernen und Öffentlichkeit
Die Geschichte von ImPulsTanz in Wien begann 1984: Karl Regensburger und Ismael Ivo gründeten die Internationalen Tanzwochen. Seit 1988 trägt das Festival den Namen ImPulsTanz. Diese Herkunft hilft, seine Verbindung von Aufführungen und Bewegungspraxis zu verstehen. Der Begriff Tanzwochen lenkt den Blick nicht nur auf einzelne Bühnenabende, sondern auch auf eine gemeinsame Zeit der Beschäftigung mit Tanz.
Zum dokumentierten Festivalformat gehörte ein Zeitraum im Juli und August von bis zu fünf Wochen. Beschrieben wurden rund 160 Workshops für Profis und Einsteiger sowie internationale Produktionen, Uraufführungen und österreichische Erstaufführungen. Diese Angaben charakterisieren die überlieferte Gestaltung, nicht das verbindliche Angebot einer kommenden Ausgabe.
Die Begriffe unterscheiden verschiedene Arten von Öffentlichkeit: Eine Uraufführung ist die erste öffentliche Aufführung eines Werkes überhaupt. Eine österreichische Erstaufführung bringt eine bereits andernorts gezeigte Arbeit erstmals vor Publikum in Österreich. Workshops wiederum machen körperliche Arbeitsweisen zugänglich. Das Festivalformat stellt damit Präsentation und gemeinsames Arbeiten nebeneinander, ohne sie gleichzusetzen. Eine Aufführung muss kein Workshop-Ergebnis sein; ein Workshop muss keine spätere Produktion vorbereiten.





