Worauf du beim Training unter freiem Himmel achten musst
Wer im Sommer Breakdance outdoor trainieren möchte, tauscht den schwingenden Holzboden der Tanzschule gegen harten Asphalt oder Steinplatten. Dieser Wechsel verlangt deinem Körper eine völlig neue Anpassung ab. Da Steinböden keinerlei Stoßdämpfung bieten, solltest du bei Powermoves und Freezes besonders behutsam vorgehen und deine Gelenke gezielt schützen. Eine gute Vorbereitung fängt bei der passenden Kleidung an: Lange Hosen und robuste Hoodies bewahren dich vor schmerzhaften Schürfwunden auf rauem Grund. Wenn du Tipps für die richtige Garderobe suchst, hilft dir unser Ratgeber über die beste Kleidung für dein Floorwork Training optimal weiter. Neben der Kleidung spielt die Beschaffenheit des Bodens die entscheidende Rolle. Such dir für den Einstieg am besten feine, glatte Betonflächen oder geschliffenen Naturstein, wie man ihn oft auf modernen Stadtplätzen findet. Grober Pflasterstein blockiert deine Drehungen und erhöht das Verletzungsrisiko drastisch.
Vorsicht bei Wind und Wetter
Unter freiem Himmel bist du den Elementen direkt ausgesetzt. Direkte Sonneneinstrahlung im Hochsommer heizt dunkle Steinplatten extrem schnell auf, was zu Verbrennungen an den Händen führen kann. Trainiere an heißen Tagen lieber im Schatten oder verlege deine Session in die kühleren Abendstunden. Achte zudem penibel auf Feuchtigkeit: Schon minimaler Nieselregen verwandelt glatten Beton in eine gefährliche Rutschbahn. Ein gründliches Aufwärmen ist draußen noch wichtiger als in der Halle, da kühler Wind deine Muskeln unbemerkt auskühlen lässt. Nutze die urbane Umgebung kreativ, aber überschätze dich nicht. Mit der richtigen Vorsicht und einem Auge für den passenden Untergrund wird die Straße zu deiner besten und freiheitlichsten Trainingsfläche.
