Die Endposition macht eine Figur wiederholbar
Die Liste zeigt verbreitete Rock'n'Roll Tanzfiguren in ausdrücklich beschriebenen Varianten. Bezeichnungen können im Unterricht abweichen: Eine Unterarmdrehung kann beispielsweise auch mit Platztausch unterrichtet werden. Entscheidend für diese Auswahl sind deshalb die angegebenen Wege und Handverbindungen, nicht allein der Figurenname.
Übe zunächst jede Figur einzeln mit bewusstem Abschluss. Nach dem letzten Schritt nehmt ihr einen stabilen Stand ein: Blickrichtung, Abstand und Handgriff sollen ohne nachträgliches Sortieren stimmen. Wiederholt denselben Einstieg, statt sofort eine zweite Figur anzuhängen. So bemerkst du, ob eine misslungene Übergabe aus der Bewegung entsteht oder schon die Startposition unklar war.
Grundschritt und kontrollierte Kicks werden vorausgesetzt. Wenn Gewichtswechsel noch unsicher sind, hilft dir die Einordnung der Grundlagen für den späteren Kurseinstieg. Bei unterschiedlichem Niveau im Paar bestimmt die weniger sichere Person das Übungstempo.
Sportlicher Rock'n'Roll kann auch ohne Akrobatik federnde Aktionen mit kurzen Flugphasen enthalten. Für diese bodennahen Übungen lässt du Sprünge weg und hältst beim Gehen oder Drehen jeweils einen Fuß am Boden. Das ist eine Anpassung fürs Figurentraining, keine Beschreibung jeder sportlichen Ausführung. Flache Schuhe mit sicherem Halt am Fuß erleichtern die kontrollierten Richtungswechsel.



