Ein Parallelkurs muss auch im Ablauf passen
Ein Parallelkurs ist eine andere Gruppe mit vergleichbarem Unterricht. Derselbe Stufenname allein reicht dafür nicht: Zwei Anfängerkurse können an unterschiedlichen Daten begonnen haben und deshalb verschiedene Folgen behandeln. Für deinen Nachholtermin zählt, welcher Unterrichtsabschnitt zur versäumten Stunde gehört. Ein später gestarteter Kurs kann gerade deshalb besser passen als die zeitgleich laufende Gruppe.
Bei Angeboten mit mehreren Tänzen ist außerdem der Schwerpunkt des konkreten Abends wichtig. Eine Gruppe kann gerade Rumba behandeln, während dein Fehltermin zum Walzer gehörte. Bei einem stilgebundenen Kurs müssen Unterrichtsformat und Aufbau zusammenpassen. Wie unterschiedlich selbst Angebote derselben Tanzfamilie sein können, zeigt die Einordnung zu Swing-Kursen mit verschiedenen Lernzielen.
Die Freigabe gilt für einen bestimmten Termin, nicht automatisch für jeden Kurs derselben Stufe. Gruppen brauchen genug Bewegungsfläche, und die Lehrkraft muss zusätzliche Teilnehmende im Ablauf berücksichtigen können. Auch eine öffentlich buchbare Stunde kann für Nachholgäste begrenzt sein. Organisatorisch hilft eine eindeutige Zuordnung zu deinem Stammkurs: Die Dokumentation der Anwesenheit unterscheidet reguläre Teilnahme und Nachholbesuch. So bleibt nachvollziehbar, welche versäumte Stunde mit deinem Besuch verbunden ist.




