Drei Modelle bestimmen eure Paarübungen
Ein Tanzkurs ohne Partnerwechsel beschreibt zunächst eine Unterrichtsorganisation: Die Personen, die als Paar starten, bleiben für die gemeinsamen Übungen zusammen. Die Lehrperson kann trotzdem einzeln Schritte erklären, eine Bewegung vorführen oder alle gleichzeitig ohne Tanzhaltung üben lassen. Wechselfrei bedeutet also nicht, dass ihr während der gesamten Stunde in Paarhaltung steht.
Daneben gibt es freiwillige Rotation. Hier werden Wechsel angeboten oder angesagt, aber feste Paare dürfen gemeinsam weiterarbeiten. Das kann im selben Raum parallel geschehen: Einige finden neue Übungspartner, andere wiederholen die Figur in unveränderter Besetzung. Eine Wechselansage allein widerspricht der Freiwilligkeit deshalb nicht.
Im dritten Modell ist die Rotation Bestandteil der Teilnahme. Dann sieht die Übung vor, dass alle nach dem Signal mit einer anderen Person weiterarbeiten. Zusammenbleiben ist in diesem Modell nur mit einer ausdrücklich vorgesehenen Ausnahme vereinbar.
Diese Unterscheidung gilt unabhängig davon, wie ihr eure Plätze bucht. Der Überblick zum Tanzkurs für Paare ordnet die gemeinsame Teilnahme ein. Für die Besetzung während des Unterrichts ist jedoch die Aussage zu den Paarübungen entscheidend.


