Ein klarer Ausstieg gehört zu jeder gemeinsamen Übung
Die ersten drei Fehler betreffen die Bewegung selbst, die letzten beiden den Umgang mit ihren Anforderungen. Im Paar verbindet sie eine praktische Frage: Kannst du die Übung beenden, ohne dass dein Gegenüber dich halten, ziehen oder auffangen muss? Ein kontrollierter Ausstieg gehört deshalb schon zur ersten Erklärung einer Figur und nicht erst zur letzten Wiederholung.
Vereinbart zwei Signale: „kleiner“ zum Vereinfachen und „Stopp“ zum Beenden. Bei „kleiner“ reduzierst du nur eine bekannte, weiterhin kontrollierte Bewegung. Bei „Stopp“ kommt keine zusätzliche Drehung hinzu; ihr beendet den gerade laufenden Schritt kontrolliert und nehmt den Zug aus der Verbindung. Das gilt für beide Rollen. Auch wenn du führst, bestimmst du nicht den Bewegungsumfang deines Gegenübers.
Zum Wiederaufnehmen eignet sich eine schon gelernte Grundfolge ohne den problematischen Zusatz. Kannst du sie nicht sauber ausführen, bleibt die Übung beendet. Fehlt dir dagegen nur die Zuordnung von Armen und Füßen, hilft das getrennte Üben von Armen und Beinen, bevor du beides verbindest. Schmerz ist dabei kein Technikproblem, das du mit weiteren Versuchen lösen solltest: Du brichst ab. Diese Regeln können Risiken begrenzen, garantieren aber keine Verletzungsfreiheit.



