Regulär und Equality beschreiben verschiedene Kursrahmen
Ein regulärer Paartanzkurs kann für zwei Frauen oder zwei Männer genauso geeignet sein wie ein ausdrücklich als Equality bezeichnetes Angebot. Entscheidend ist, ob gleichgeschlechtliche Tanzpaare dort selbstverständlich am Unterricht teilnehmen können. Das Etikett „Paarkurs“ allein beantwortet diese Frage noch nicht. Es beschreibt zunächst eine Unterrichtsform, bei der zwei Personen zusammen Schritte und Paartechnik lernen.
Equality-Tanz bezeichnet Tanzen unabhängig von einer vorgeschriebenen Frau-Mann-Konstellation. Ein entsprechender Kurs macht diesen Ansatz zum sichtbaren Teil seines Angebots. „Queer“ kann zusätzlich einen Raum für LGBTQ+-Menschen bezeichnen. Beide Begriffe werden nicht überall gleich verwendet und garantieren weder eine bestimmte Tanzart noch dieselbe Unterrichtsmethode. Ein Equality-Anfängerkurs kann beispielsweise mehrere Gesellschaftstänze verbinden, ein queerer Salsa-Kurs konzentriert sich auf Salsa.
Geschlecht und Tanzrolle sind unterschiedliche Angaben. Führen und Folgen beschreiben Aufgaben im gemeinsamen Tanzen, nicht die Identität der Personen. Ein Formular mit Rollenfeldern ist deshalb nicht automatisch ausschließend. Die persönliche Rollenwahl ist eine andere Entscheidung als die Zulassung eures Paares.
Für Tanzarten und Lernformate hilft dir die Übersicht zu Tanzkursen für Erwachsene. Die organisatorische Grundlage einer gemeinsamen Buchung erklärt der Ratgeber zur Anmeldung als Tanzpaar.



