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Freies Tanzen5 Minuten

Gefühle durch Tanzen ausdrücken, ohne etwas vorzuspielen

Szerző: Bernhard De LucaFrissítve:

Kurz gesagt
  • Wähle ein mildes, benennbares Gefühl und eine einfache Bewegung, die sich körperlich angenehm anfühlt.
  • Verändere nacheinander Bewegungsgröße, Tempo und Richtung, bis eine Variante für dich zum gewählten Gefühl passt.
  • Dein Gesicht darf neutral bleiben, und niemand muss das Gefühl an deinem Tanz erkennen.
  • Beende den Versuch bei Unbehagen, statt stärkere Gefühle oder eine bestimmte Wirkung erzwingen zu wollen.

Manchmal wirkt eine kleine Bewegung stimmiger als jede ausladende Geste. Beim Tanzen ohne Publikum darfst du etwas ausprobieren, das nur für dich Bedeutung hat, auch wenn es von außen unspektakulär aussieht.

Das brauchst du für den Versuch

  • Eine freie, ebene Fläche mit Platz für kleine Seitbewegungen
  • Bequeme Kleidung und zum Boden passende, sichere Schuhe
  • Ein vertrautes Musikstück ohne belastende Erinnerungen
  • Ein mildes Gefühl, das du gerade gut benennen kannst
  • Die Möglichkeit, jederzeit aufzuhören

A mozdulatoknak nincs állandó érzelmi jelentésük

A kitárt karú mozdulat neked örömtelinek tűnhet, valaki másnak viszont fárasztónak vagy mesterkéltnek. Egy lassú lépés elégedettséget fejezhet ki anélkül, hogy szomorúnak hatna. Ehhez a személyes próbához nincs kötelező érvényű megfeleltetés az érzés és a gesztus között. Az számít, hogy a választott mozdulatod illik-e ahhoz a szóhoz, amelyet az érzésedre találtál.

Ilyenkor egy mozdulatot formálsz meg, nem a teljes hangulatodat. Ha az enyhe örömöt szeretnéd kifejezni, nem kell vidámabbá válnod, és tánc közben mosolyognod sem. Ugyanazt az oldalirányú mozdulatot táncolhatod kisebben, gyorsabban vagy más irányba, és megfigyelheted a különbségeket. Egyszerre csak egy tulajdonságon változtass, így tudni fogod, minek köszönhető a benyomásod. Egy alig észrevehető változat is hasznos eredmény.

Ehhez nincs szükséged koreográfiára vagy különleges kifejezőtechnikára. Ha először egyszerű lépéseket szeretnél megtanulni, egy előzetes tudást nem igénylő tánctanfolyam kezdőknek másfajta, oktató által vezetett belépési lehetőséget kínál. Ez az otthoni vagy a tanfolyam utáni próba nem előadásra és nem megterhelő emlékek feldolgozására szolgál. A táncterápia mint terápiás módszer más keretek között zajlik. Egy megfelelő kifejezésmód önmagában azt sem bizonyítja, hogy feldolgoztál egy érzést.

Ein einzelnes Wort als Notiz hält deinen Eindruck fest, ohne dass du den ganzen Versuch bewerten musst.
Ein einzelnes Wort als Notiz hält deinen Eindruck fest, ohne dass du den ganzen Versuch bewerten musst.

So findest du deine passende Bewegung

  1. Ein mildes Gefühl auswählen

    Benenn ein Gefühl, das gerade zugänglich und nicht überwältigend ist, etwa leichte Freude oder Zufriedenheit. Sag das Wort einmal leise; eine ausführliche Erinnerung brauchst du nicht, und du musst das Gefühl nicht verstärken.

  2. Eine einfache Ausgangsbewegung finden

    Verlagere dein Gewicht langsam von einem Fuß auf den anderen und setze bei Bedarf einen kleinen Schritt seitwärts. Lass Arme und Gesicht zunächst ohne besondere Aufgabe; du hast eine Ausgangsbewegung gefunden, wenn du sie bequem wiederholen kannst.

  3. Die Bewegungsgröße verändern

    Tanze dieselbe Bewegung erst kompakt, dann etwas weiter, ohne an deine körperliche Grenze zu gehen. Behalte das Tempo bei und wähle die Größe, die sich deinem Gefühlswort näher anfühlt; weiter ist nicht automatisch ausdrucksvoller.

  4. Mit dem Tempo spielen

    Behalte die gewählte Größe bei und lass dir einmal mehr, einmal weniger Zeit für den Gewichtswechsel. Du darfst zwischen den Schlägen der Musik wechseln und musst nicht jeden treffen; wähle das Tempo, bei dem dein Ausdruck stimmig und kontrollierbar bleibt.

  5. Die Richtung wechseln

    Probiere mit derselben Größe und demselben Tempo eine kleine Vorwärtsbewegung statt des Seitwegs. Kehre anschließend zur Seite zurück und entscheide, welche Richtung besser zu deinem Gefühl passt; vermeide Rückwärtsschritte, wenn du den Weg nicht sehen kannst.

  6. Die gewählte Variante verbinden

    Verbinde deine ausgewählte Größe, dein Tempo und deine Richtung für einige Wiederholungen. Arme dürfen hinzukommen, wenn sie sich von selbst passend anfühlen; lass sie andernfalls locker und beende die Bewegung, sobald du dich zu einer Darstellung gedrängt fühlst.

  7. Den Versuch bewusst abschließen

    Werde langsamer, bleib stehen und benenne deinen Eindruck mit einem Wort, etwa „passend“, „ungewohnt“ oder „neutral“. Notiere bei Bedarf deine Variante; auch wenn keine Bewegung zum Gefühl gepasst hat, ist der Versuch beendet und braucht keine sofortige Wiederholung.

Ausdruck ohne zusätzlichen Druck

So ja

  • Bei Unbehagen die Bewegung beenden
  • Arme nur im angenehm erreichbaren Bereich öffnen
  • Das Gesicht in seiner natürlichen Haltung lassen
  • Eine eigene Zuordnung von Gefühl und Bewegung wählen

So nicht

  • Bei Unbehagen bis zum Liedende durchtanzen
  • Für eine größere Geste Schultern oder Rücken überdehnen
  • Ein Lächeln oder einen traurigen Blick erzwingen
  • Gesten nach einer vermeintlich richtigen Gefühlstabelle wählen

Deine kurze Runde zum Abhaken

Vor dem ersten Schritt

Vorbereitung

Nach dem Ausprobieren

Abschluss

Häufige Fragen

  1. Dann kannst du heute beim freien Bewegen ohne Gefühlswort bleiben. Beschreibe nur, was du körperlich bemerkst, beispielsweise einen kleinen Bewegungsradius oder den Wunsch nach einem langsamen Tempo. Du musst daraus keine Emotion ableiten. Die gezielte Ausdrucksübung kannst du an einem anderen Tag versuchen.

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Auf udansa connect kannst du Tanzpartner finden, mit denen du einfache Bewegungen ohne Auftrittsziel ausprobieren möchtest. Beschreibe, dass du kurze, freie Übungsrunden statt einer festen Choreografie suchst.

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