Seitwärtswege verteilen die Arbeit auf Bein und Hüfte
Ein Schritt nach rechts beginnt nicht erst mit dem Aufsetzen des rechten Fußes. Das linke Bein stützt dich und hilft beim Verlagern des Körpers. Die Hüftmuskeln führen das rechte Bein zur Seite. Sobald du rechts Gewicht übernimmst, muss dieses Bein die Bewegung auffangen und dich tragen. Beim nächsten Schritt können sich die Aufgaben wieder umkehren.
Die seitlichen Gesäßmuskeln stabilisieren das Becken über dem Standbein. Dazu gehören vor allem der mittlere und kleine Gesäßmuskel. Sie begrenzen das Absinken der gegenüberliegenden Beckenseite. Die Muskeln an der Oberschenkelinnenseite unterstützen unter anderem das Heranführen des Beins und arbeiten an der Kontrolle mit.
Vorderer Oberschenkel und großer Gesäßmuskel helfen, Hüfte und Knie beim Tragen des Körpergewichts zu kontrollieren. Die hintere Oberschenkelmuskulatur beteiligt sich ebenfalls an der Bewegung und Stabilisierung. Welche Muskelgruppe stärker gefordert ist, verändert sich mit Kniebeugung, Schrittlänge und Choreografie.
Bei wiederholten Seitwärtswegen beanspruchst du also nicht nur die Muskeln des sichtbar bewegten Beins. Auch das jeweils tragende Bein leistet Arbeit. Gerade dieser ständige Rollenwechsel erklärt, warum eine einfache Folge die Hüftregion ermüden kann, ohne besonders große Bewegungen zu enthalten.



