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Freie Szene6 Minuten

Wie CocoonDance Bonn als Tanzort mitgeprägt hat

Tekst: Mary De LucaAktualizacja:

W skrócie
  • CocoonDance została założona w 2000 roku przez Rafaële Giovanolę i Rainalda Endraßa jako grupa taneczna z Bonn.
  • W Bonn CocoonDance jest udokumentowana jako siła artystyczna i kuratorska w Theater im Ballsaal.
  • Praca artystyczna rozwija taniec; praca kuratorska łączy różne stanowiska artystyczne.
  • Zachowany opis nie potwierdza obecnego składu, trwających produkcji ani niezmiennie obowiązujących zakresów odpowiedzialności.

Wer Tanz nur mit fertigen Aufführungen verbindet, sieht einen wichtigen Teil der Arbeit nicht. Auch Entscheidungen darüber, welche Bewegungen untersucht und welche künstlerischen Stimmen sichtbar werden, prägen das, was du auf einer Bühne wahrnimmst.

DefinitionKuratieren

Kuratieren bezeichnet das begründete Auswählen und Zusammenstellen künstlerischer Arbeiten für einen gemeinsamen Präsentationsrahmen. Im Tanz kann dadurch ein Zusammenhang zwischen Werken entstehen, die ganz unterschiedlich mit Körper, Raum oder Zeit umgehen.

Die Gründung gibt der künstlerischen Arbeit einen Namen

CocoonDance wurde im Jahr 2000 von Rafaële Giovanola und Rainald Endraß gegründet. Damit lässt sich die Gruppe in Bonn historisch konkret verorten. Diese Angabe benennt einen Ursprung, aber noch keine Bewegungstechnik, keine feste Besetzung und keinen bestimmten Aufführungsstil. Gerade bei einem Gruppenporträt ist diese Trennung wichtig: Ein Name verbindet Arbeiten miteinander, ersetzt jedoch nicht die Beschreibung dessen, was in einem einzelnen Werk geschieht.

Die überlieferte Darstellung ordnete CocoonDance der freien Tanzszene zu und beschrieb die Gruppe als verantwortlich für die Leitung und Kuratierung der Tanzsparte am Theater im Ballsaal. Damit waren neben der eigenen künstlerischen Arbeit auch Entscheidungen über einen Präsentationsrahmen verbunden. Welches Gewicht einzelne Tätigkeiten damals hatten, geht aus der knappen Beschreibung nicht hervor.

Eine künstlerische Gruppe ist weder ein einzelnes Stück noch automatisch ein Unterrichtsangebot. Für dich bedeutet das: Du kannst den Namen als Ausgangspunkt nehmen, ohne jeder Aufführung dieselben Eigenschaften zuzuschreiben. Auch die institutionelle Geschichte anderer Bonner Bühnen ist davon zu unterscheiden; den Zusammenhang erläutert die Seite über das Ende der eigenen Tanzsparte am Theater Bonn. Daraus folgt keine Aussage über die heutige Organisation von CocoonDance.

Notatka z próby utrwala pytanie, podczas gdy spektakl pozwala doświadczyć go całym ciałem.
Notatka z próby utrwala pytanie, podczas gdy spektakl pozwala doświadczyć go całym ciałem.

Tworzenie i kuratorowanie zaczynają się w różnych miejscach

Praca artystyczna nie zaczyna się dopiero wtedy, gdy gotowy spektakl staje przed publicznością. Praca choreograficzna obejmuje decyzje dotyczące materiału ruchowego, relacji przestrzennych i przebiegu w czasie. Krok można powtórzyć, wykonać wolniej lub przerwać. Grupa może poruszać się jednocześnie albo wprowadzać obok siebie różne impulsy. Takie przykłady ogólnie wyjaśniają tę działalność, nie opisują konkretnej produkcji CocoonDance.

Kuratorowanie zaczyna się w innym miejscu. Polega na decydowaniu, które prace artystyczne zostaną zaprezentowane we wspólnych ramach i jakie relacje dzięki temu powstaną. Dwa dzieła mogą w różny sposób przedstawiać ten sam ruch. Mogą też zainteresować właśnie swoim kontrastem, na przykład gdy jedna praca pokazuje wiele zmian ruchu, a inna długo pozostaje przy jednej sytuacji.

Odpowiedzialność kuratorska nie oznacza, że wszystkie prezentowane prace pochodzą od tej samej grupy. Wspólne miejsce prezentacji również nie oznacza, że wszyscy uczestnicy reprezentują tę samą estetykę. Historyczny opis CocoonDance ukazuje więc dwa poziomy: taniec był tworzony i umieszczany w szerszych kontekstach. Ten opis nie potwierdza, czy dziś obowiązują te same zakresy odpowiedzialności. Rozróżnienie to pozostaje jednak przydatne dla zrozumienia ówczesnej roli: wyjaśnia, dlaczego grupa mogła mieć znaczenie dla miejsca tańca także poza swoimi własnymi dziełami.

Woran du die beiden Aufgaben erkennst

So ja

  • Eine Bewegungsentscheidung als Teil der Gestaltung lesen
  • Eine Programmauswahl als begründete Zusammenstellung verstehen
  • Bei einem Werknamen zwischen Gruppe und Stück unterscheiden
  • Historische Angaben auf ihren damaligen Zusammenhang beziehen

So nicht

  • Jede Bewegung als spontan und ungeplant ansehen
  • Eine Programmauswahl für eine bloße Terminliste halten
  • Den Gruppennamen für den Titel jeder Aufführung halten
  • Eine ältere Rollenbeschreibung als heutigen Spielplan lesen

Eine beschriebene künstlerische Zuständigkeit erklärt einen Zusammenhang, aber sie ersetzt keinen Beleg für das heutige Programm.

udansa-Redaktion

Die freie Szene wird durch künstlerische Beziehungen lesbar

Wenn du die freie Tanzszene in Bonn über CocoonDance verstehen möchtest, hilft ein Blick auf Beziehungen statt auf eine vermeintlich einheitliche Stilrichtung. Künstlerische Produktion, Präsentation und Wahrnehmung sind miteinander verbunden, aber nicht identisch. Eine Gruppe entwickelt eine Arbeit; ein Präsentationsrahmen macht sie zugänglich; das Publikum bringt eigene Erfahrungen in die Begegnung ein. Die dokumentierte Doppelrolle von CocoonDance veranschaulicht die Verbindung der ersten beiden Aufgaben.

Das Wort „frei“ bedeutet dabei nicht, dass eine Aufführung ohne Planung oder choreografische Festlegung entsteht. Auch experimentell wirkende Bewegungen können präzise gestaltet sein. Umgekehrt lässt sich aus einer sorgfältigen Gestaltung nicht ableiten, dass jedes Detail nur eine zulässige Bedeutung hat. Du darfst eine Arbeit aufmerksam betrachten, ohne sie sofort vollständig entschlüsseln zu müssen.

Ein hilfreicher Zugang ist die Unterscheidung zwischen Beobachtung und Deutung. Du siehst beispielsweise, dass Körper ihren Abstand verändern. Ob du darin Annäherung, Druck oder Unsicherheit erkennst, ist bereits eine Interpretation. Diese Offenheit betrifft die Wahrnehmung von Kunst, nicht fehlende Sorgfalt. Wenn daraus Interesse am eigenen Bewegen entsteht, ist zeitgenössischer Tanzunterricht in Bonn ein gesonderter Zugang. Künstlerische Bühnenarbeit und Unterricht können sich gegenseitig verständlicher machen, bleiben aber unterschiedliche Tätigkeiten.

Zwei Perspektiven auf denselben Tanzort

Werk

Eine eigene Bewegungssprache entwickeln

Der Blick richtet sich auf die Gestaltung

Du betrachtest, wie eine Arbeit Bewegungen auswählt, wiederholt oder verändert. Auch das Verhältnis zwischen den Körpern gehört dazu: Nähe kann vertraut wirken, aber ebenso Spannung erzeugen. Entscheidend ist der Zusammenhang innerhalb des einzelnen Werks.

Programm

Künstlerische Stimmen zusammenbringen

Der Blick richtet sich auf Beziehungen

Du betrachtest, welche Arbeiten in einem gemeinsamen Rahmen sichtbar werden. Unterschiedliche Ansätze können sich ergänzen oder bewusst widersprechen. Entscheidend ist der Zusammenhang zwischen den Werken, nicht die Erwartung, dass alle dieselbe Bewegungssprache verwenden.

Najczęściej zadawane pytania

  1. Nie musisz mieć własnego doświadczenia tanecznego, aby dostrzegać decyzje artystyczne. Zwróć uwagę na coś widocznego, na przykład odległość, tempo lub powtórzenie. Wiedza fachowa może później pomóc Ci precyzyjniej opisać obserwacje, ale nie jest warunkiem wstępnym. Nawet bez znajomości nazw kroków możesz zauważyć, kiedy ruch się zmienia i jaki ma to na Ciebie wpływ.

Vom Zuschauen zum eigenen Tanzen in Bonn

Wenn du Bewegung selbst erkunden möchtest, findest du auf udansa Tanzkurse in Bonn, unabhängig von der hier beschriebenen Bühnenarbeit.

Tanz in Bonn gemeinsam erkunden

Auf udansa findest du Menschen in Bonn, mit denen du eigene Tanzerfahrungen sammeln kannst. So kann aus deinem Interesse an künstlerischer Bewegung auch gemeinsames Ausprobieren werden.

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