Drei Planungsspannen statt einer festen Stundenzahl
Für die freie Tanzfläche kannst du mit drei Orientierungsspannen für deine Planung arbeiten. Sie sind keine gemessenen Durchschnittswerte und kein Versprechen, dass jedes Paar danach sicher tanzt.
- Ohne Vorkenntnisse: sechs bis zehn Zeitstunden. Das ist ein sinnvoller Startansatz für zwei bis drei einfache Tänze, etwa Discofox, Langsamen Walzer und einen weiteren Grundtanz, ohne umfangreiche Figurenfolgen.
- Mit vorhandenen Grundlagen: drei bis fünf Zeitstunden. Diese Spanne passt eher, wenn du Grundschritte noch selbstständig zur Musik abrufen kannst und hauptsächlich Übergänge sowie gemeinsames Tanzen auffrischen möchtest.
- Sehr reduziertes Ziel: zwei bis vier Zeitstunden. Ein Crashkurs dieses Umfangs kann einen Einstieg in einen Tanz oder das Auffrischen bekannter Schritte ermöglichen. Für mehrere Tänze von null an bleibt wenig Wiederholungszeit.
Ein Crashkurs verdichtet den Einstieg; ein Grundkurs verteilt Erklären und Wiederholen auf mehr Unterricht. Die Namen allein bestimmen den Umfang nicht. Acht Termine können kurze Einheiten oder lange Doppelstunden sein. Rechne deshalb in Zeitstunden und betrachte die Spannen als Ausgangspunkt, den du nach deinen ersten Lernerfahrungen anpasst.

