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Jamaikanische Tanzkultur5 Minuten

Fünf Dancehall-Steps: Namen, Ursprung und Bewegungsmotive

Piše: Mary De LucaPosodobljeno

Kurz gesagt
  • Signal di Plane, Bogle, Willie Bounce, Wacky Dip und Nuh Linga sind benannte jamaikanische Dancehall-Steps.
  • Die Übungsreihenfolge führt von Flugzeugarmen über Oberkörpergroove und Bounce zu Dip und schneller Fußarbeit.
  • Bogle ist mit mehreren dieser Steps verbunden; Nuh Linga wird dem Tänzer Overmars zugeschrieben.
  • Die Namen bezeichnen Bewegungsmotive, deren Ausführung variiert, keine weltweit festgeschriebenen Schrittfolgen.

Ein Name macht eine Bewegung wiedererkennbar und erinnert zugleich an Menschen aus der jamaikanischen Tanzszene. Wenn du nur die äußere Form kopierst, verschwinden leicht der rhythmische Charakter und die Geschichte dahinter.

So ist die Übungsreihenfolge entstanden

  • Benanntes Bewegungsmotiv

    Aufgenommen sind fünf etablierte Step-Namen mit einem unterscheidbaren Motiv aus Armen, Oberkörper oder Fußarbeit.

  • Koordination vor Tempo

    Zuerst stehen Bewegungen mit wenigen gleichzeitigen Aufgaben; Richtungswechsel und unabhängige Körperaktionen folgen später.

  • Urheberschaft mit Grenzen

    Genannt werden verbreitete historische Zuschreibungen; ein Songtitel allein gilt nicht als Beleg für die Erfindung.

  • Keine bezahlte Aufnahme

    Niemand hat für die Aufnahme oder eine Position in dieser Liste bezahlt.

  • Stand: 30. Oktober 2026

    Die Liste ordnet historisch bekannte Steps ein und ist keine Rangfolge aktueller Dancehall-Trends.

Kleine Fußwege lassen dir mehr Aufmerksamkeit für die Arme, ohne dass du den Rhythmus verlassen musst.
Kleine Fußwege lassen dir mehr Aufmerksamkeit für die Arme, ohne dass du den Rhythmus verlassen musst.

Fünf Steps, von übersichtlich zu koordinativ dichter

  1. 01

    Signal di Plane

    Jamaika, mit Gerald „Bogle“ Levy verbunden

    • Flugzeugarme
    • Gewichtswechsel
    • Neigung

    Signal di Plane wird Bogle zugeschrieben und wurde auch durch Elephant Mans gleichnamigen Song bekannt; das erkennbare Motiv sind seitlich ausgestreckte Arme wie Flugzeugflügel, die mit einer Neigung des Körpers zusammenspielen. Für deine erste Annäherung wechselst du das Gewicht bei weichen Knien von einer Seite zur anderen und lässt die Flügel mitkippen, wobei du die Schultern nicht zu den Ohren ziehst: Weil die Arme zunächst eine gemeinsame Form behalten, steht dieser Step am Anfang.

  2. 02

    Bogle

    Jamaika, Gerald „Bogle“ Levy

    • Oberkörpergroove
    • Armbewegung
    • weiche Knie

    Der Bogle Dance trägt den Künstlernamen des jamaikanischen Tänzers Gerald Levy und ist mit seinem Bewegungsstil verbunden; typisch ist das Zusammenspiel eines weich bewegten Oberkörpers mit fließenden Armaktionen, nicht eine isolierte, starre Armposition. Lass für eine vereinfachte Annäherung zuerst die Knie nachgeben und den Brustkorb im Rhythmus mitgehen, bevor du die Arme ergänzt: Gegenüber Signal di Plane müssen Arme und Rumpf jetzt beweglicher aufeinander reagieren, ohne dass du jede Aktion maximal groß machst.

  3. 03

    Willie Bounce

    Jamaika, häufig Bogle zugeschrieben

    • Bounce
    • Seitenwechsel
    • Armschwung

    Willie Bounce wird in der Dancehall-Überlieferung häufig Bogle zugeschrieben und mit Willie Haggart in Verbindung gebracht; die genaue Entstehung wird allerdings nicht überall gleich erzählt, weshalb der Name allein keinen eindeutigen Urhebernachweis liefert. Das Bewegungsmotiv verbindet federndes Nachgeben in den Knien mit wechselnden Seitenaktionen und begleitenden Armen: Übe erst den gleichmäßigen Bounce, ergänze dann Gewichtswechsel und Armschwung, denn hier musst du einen wiederkehrenden Grundimpuls erhalten, während andere Körperteile ihre Richtung wechseln.

  4. 04

    Wacky Dip

    Jamaika, Bogle, Bezug zu Wacky

    • Dip
    • Oberkörperakzent
    • Armgestik

    Wacky Dip ist mit Bogle verbunden, und sein Name verweist auf den Tänzer Wacky; verbreitete Zuschreibungen behandeln ihn als eine von Bogle entwickelte Würdigung, nicht als Beweis, dass Wacky selbst diesen Step erfunden hat. Kennzeichnend ist ein rhythmisch akzentuiertes Absenken des Körpers mit markanter Armgestik: Nimm für den Einstieg nur einen kleinen Dip aus Hüfte und Knien und richte dich kontrolliert wieder auf, weil das Zusammenführen von Höhenwechsel und Armaktion mehr Koordination verlangt als ein durchlaufender Bounce.

  5. 05

    Nuh Linga

    Jamaika, dem Tänzer Overmars zugeschrieben

    • Fußarbeit
    • Gewichtswechsel
    • Armkoordination

    Nuh Linga wird dem jamaikanischen Tänzer Overmars zugeschrieben; Elephant Mans gleichnamiger Song trug zur Verbreitung bei, macht den Sänger aber nicht zum Schöpfer der Bewegung. Das Motiv ist aktive, wechselnde Fußarbeit mit gebeugten Knien und begleitender Armbewegung: Übernimm zunächst einen kurzen wiederholbaren Ausschnitt einer Demonstration und übe ihn langsam, denn gegenüber den vorherigen Steps wechseln Fußpositionen und Gewichtsverteilung dichter, während der Oberkörper weiterhin im Groove bleiben soll.

Die Reihenfolge bewertet Lernaufgaben, nicht Bedeutung

In dieser Auswahl fällt auf, wie stark sich Dancehall-Steps durch eine erkennbare Idee unterscheiden: Flügel, fließender Oberkörper, Bounce, Dip oder Fußarbeit. Die Reihenfolge ist eine praktische Lernhilfe, keine offizielle Schwierigkeitsprüfung. Wer Arme leicht koordiniert, findet Signal di Plane möglicherweise sofort zugänglich; wer gern Fußfolgen lernt, kann Nuh Linga früher aufnehmen.

Die Beschreibungen sind vereinfachte Annäherungen an Bewegungsmotive, keine vollständigen Original-Choreografien. Dancehall wird durch Tänzerinnen und Tänzer weitergegeben, und Varianten unterscheiden sich in Richtung, Akzenten und Übergängen. Ein Step-Name ersetzt deshalb keine genaue Demonstration. Trenne beim Lernen drei Aufgaben: Gewicht verlagern, das kennzeichnende Motiv ergänzen und beides zur Musik verbinden. Übe jeweils einen kurzen Ausschnitt, statt sofort mehrere Namen aneinanderzureihen.

Für deine Notizen zu Tanzschritten genügen zunächst Name, zugeschriebener Schöpfer und ein Bewegungsmerkmal. Notiere zusätzlich, welche Version du gelernt hast. Der seitliche Hip Tick beim Twerk behandelt dagegen eine andere Technik und ist kein Ersatzname für diese Steps. So bleibt dein Repertoire nicht nur körperlich, sondern auch begrifflich unterscheidbar.

Der Umfang dieser Auswahl

Benannte jamaikanische Steps
5
Getrennte Aufgaben beim Lernen
3
Bezahlte Platzierungen
0

Häufige Fragen

  1. Elephant Mans Song allein belegt nicht, dass er Willie Bounce erfunden hat. Die Bewegung wird häufig Bogle zugeschrieben, während ihre Namensgeschichte mit Willie Haggart verbunden wird. Bei Dancehall können der Schöpfer eines Steps, die Person im Namen und der Künstler des verbreitenden Songs unterschiedliche Menschen sein.

Fünf Namen, gemeinsam üben

Auf udansa findest du Menschen für eine gemeinsame Dancehall-Übungsrunde. Verabrede dich für einen Step und wiederholt denselben kurzen Ausschnitt zur Musik.

Fünf Namen, gemeinsam üben