Die Kreuzung entsteht aus zwei getrennten Wegen
Diese Anleitung für den Bändertanz in der Grundschule ist eine vereinfachte Flechtprobe, keine vollständige regionale Tanzfassung. Der Bandbaum trägt die Bänder oben; die Kinder halten jeweils ein freies Ende. Für die erste Runde stehen sechs Kinder abwechselnd als Gruppe A und B im Kreis. A geht im Uhrzeigersinn, B dagegen. Jedes Kind begegnet dadurch immer einem Kind der anderen Gruppe.
Innen und außen beziehen sich auf den Abstand zum Baum, nicht auf rechte oder linke Füße. Wer außen vorbeigeht, hebt das Band so weit, dass das andere Kind innen aufrecht darunter hindurchgehen kann. Innen bleibt das Band tiefer, aber vom Boden entfernt. Die Bänder sollen locker reichen, ohne durchzuhängen oder die Kinder zum Baum zu ziehen. Reicht die Höhe nicht, ist dieser Aufbau ungeeignet.
Das erste Ziel sind zwei geordnete Begegnungen, kein langes Geflecht. Gehen reicht; seitliche Kreuzschritte sind nicht nötig. Für jüngere Gruppen bietet die Volkstanzeinheit für den Kindergarten einen anderen Einstieg. Wenn du diese Probe als Unterrichtsangebot beschreibst, benenne Alter, Gehbewegung und Bandarbeit ausdrücklich: Die Hinweise für eine klare Tanzkurs-Beschreibung helfen dabei, statt bloß „Folklore“ anzukündigen.

