Ein Probenziel beschreibt, was gemeinsam klappt
Eine Jahrgangsprobe hat einen anderen Zweck als individuelles Üben: Du bringst Menschen mit unterschiedlichen Lernständen zu einem verlässlichen gemeinsamen Ablauf. Deshalb ist „Eröffnungstanz üben“ als Kalendereintrag zu ungenau. Ein brauchbares Ziel lautet beispielsweise: „Alle beginnen Abschnitt B auf dasselbe Musiksignal und erreichen ihre vereinbarte Position.“ Damit ist klar, wer gebraucht wird und welches Ergebnis am Ende stehen soll.
Teile den Ablauf für die Planung in eindeutig benannte Abschnitte, etwa Einzug, A, B und Schluss. Ergänze jeweils den Startpunkt in der Musik und die beteiligten Personen. Zählzeiten helfen bei Bewegungen, Zeitmarken beim Wiederfinden in der Aufnahme. Wenn ihr noch an der Musikauswahl arbeitet, helfen die nach Tanzbarkeit geordneten Liedern für die Eröffnung; im Probenplan bleibt anschließend dieselbe Musikfassung hinterlegt.
Ein Abschnitt ist organisatorisch erst abgeschlossen, wenn sein gültiger Stand festgehalten wurde. Ein gutes Ergebnis nützt Fehlenden wenig, wenn beim nächsten Treffen niemand den vereinbarten Einsatz kennt. Plane deshalb Dokumentationszeit innerhalb der Probe ein. Wie viel Unterricht einzelne Schüler brauchen, ist eine andere Frage, die der Ratgeber zu den benötigten Tanzstunden für den Abiball behandelt. Dein Kalender bildet dagegen die gemeinsame Arbeit des Jahrgangs ab.

