Die fünf Tänze haben unterschiedliche Bewegungscharaktere
Wenn du in Augsburg nach Standardtanz suchst, begegnet dir eine Sammelbezeichnung für ein festes Repertoire. Die fünf Tänze teilen die überwiegend geschlossene Tanzhaltung und die Fortbewegung durch den Raum. Trotzdem fühlt sich jeder anders an, weil Takt, Tempo und Bewegungsakzente verschieden zusammenspielen.
- Langsamer Walzer: Der Dreivierteltakt trägt schwingende Bewegungen mit Heben und Senken. Die Schritte gehen ineinander über, statt nach jedem Takt stehen zu bleiben.
- Tango: Klare Richtungswechsel und bewusste Bewegungsstopps prägen den Charakter. Die Bewegung bleibt vergleichsweise bodennah und nutzt nicht das walzertypische Heben und Senken.
- Wiener Walzer: Der schnellere Dreivierteltakt verbindet fortlaufende Drehungen mit Bewegung entlang der Tanzfläche. Das überschaubare Figurenrepertoire verlangt gutes gemeinsames Timing.
- Slowfox: Lange, fließende Schritte wechseln mit kürzeren. Das Paar bewegt sich kontinuierlich weiter, ohne jeden einzelnen Schritt gleich stark zu betonen.
- Quickstep: Schnelle Schrittverbindungen und federnde Bewegung erzeugen einen leichten Charakter. Einfache Folgen kommen ohne die Sprünge aus, die du aus Turnierauftritten kennen könntest.
Wie dieser Bewegungsfluss konkret entsteht, zeigt etwa das Verbinden von Federschritt und Dreierschritt im Slowfox. Die Figurennamen gehören zu einzelnen Tänzen, nicht zu einer austauschbaren Standard-Schrittfolge.






